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Gymnastikball / Pezziball / Sitzball

Das Kleingerät mit großer Wirkung

Gymanstikbälle verbessern Ihre Kondition, dienen mitunter als bequeme und gesunde Sitzmöglichkeit und kommen in vielen Größen und farbenfrohen Varianten daher. Bestellen Sie jetzt den Favoriten für Ihre ganz persönliche Belänge, wir wünschen anregendes Einkaufsvergnügen in unserem professionellen, gut sortierten Online Sanitätshaus Semed!

Beratung zu Gymnastikball / Pezziball / Sitzball

Der Gymnastikball: ein Klassiker mit vielen positiven Effekten

Er ist unter verschiedenen Namen bekannt und ein echter Klassiker für Sport, Gesundheit und Wellness geworden: Der Gymnastikball wird auch als Pezziball, Yogaball oder Sitzball bezeichnet und ist mit seinen vielen Einsatzgebieten von der Prophylaxe über die Therapie bis zur Rehabilitation weder aus spezialisierten Kliniken und Praxen noch aus Büros oder dem privaten Umfeld wegzudenken. Mit unterschiedlichen Größen und der fröhlichen Farbpalette, in der sie erhältlich sind, sind die Gymnastikbälle längst ein bekannter Blickfang geworden und nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Der folgende Überblick informiert über alles Wissenswerte rund um die kunterbunten Allrounder für gesundes Sitzen und funktionelles Training.

Der Gymnastikball als verlässlicher Helfer im Alltag

Es gibt wohl kaum ein Übungsgerät, das sich so vielseitig einsetzen lässt wie der Pezziball. Und damit ist längst nicht nur der Einsatz als Therapiegerät in Praxen von Ergo- und Physiotherapeuten oder als Spiel- und Sportgerät in Schulen und Kindergärten gemeint. Der flexible Allrounder kann auch zu Hause seinen Besitzer durch seine variablen Anwendungsmöglichkeiten durch den ganzen Tag begleiten und ist ein hübscher Hingucker, der Kindern wie Erwachsenen gefällt und vielfältigen Nutzen bringt.

Das Multitalent im großen Ballformat ist zum Beispiel eine gute Gelegenheit, beim Frühstück, bei den Hausaufgaben oder den täglichen Büroarbeiten das rückengesunde aktive Sitzen zu praktizieren. Für den Nachwuchs ist der Pezziball im Kinderzimmer ein bunter Blickfang und ein motivierendes Spielzeug. Im Fall von Rückenschmerzen oder Verspannungen ist der Gymnastikball eine wirkungsvolle Möglichkeit, seine Beschwerden mit mäßig dosierter Aktivität statt mit Tabletten zu bekämpfen. Und auch zur Entspannung dient der verlässliche Alltagshelfer: Man kann sich bequem auf den Ball legen und nicht nur die Arme und Beine, sondern für einen Moment auch die Seele baumeln lassen. Das Hochlagern der Füße auf dem Ball entspannt nach einem anstrengenden Arbeitstag vor allem den unteren Rücken und ist zudem gut für die Gefäße, da der venöse Rückfluss des Blutes gefördert wird.

Kurze geschichtliche Entwicklung des Gymnastikball

Jeder kennt den kunterbunten Gymnastikball, doch nur die wenigstens wissen etwas über seine Herkunft: Der Pezziball ist tatsächlich ein gebürtiger Italiener. Seine Anfänge liegen bereits im Jahr 1950, als der italienische Produzent Ledragomma die ersten Bälle hinaus in die große weite Welt rollen ließ. Die Entwickler von Ledragomma hatten es nach langen Tests geschafft, einen Ball zu kreieren, der bei Beanspruchung die Luft in sich halten kann, dabei auch bei anspruchsvoller Belastung (Sitzen, Trainingsübungen) nicht platzt und somit sehr sicher für den Anwender ist. Im Hinblick auf das Material wurde der Pezziball in den folgenden Jahren konsequent immer weiterentwickelt. Das Ballmaterial sollte vor allem bestmöglich flexibel und gleichzeitig belastbar sein. Zudem wurden auch die immer wieder neu hinzukommenden Einsatzbereiche für den Ball berücksichtigt.

Schnell wurde man im medizinischen Bereich, konkret auf dem Gebiet der Physiotherapie, auf den Nutzen der Gymnastikbälle für den Therapiebereich aufmerksam. Auch im Bereich der Prophylaxe von Erkrankungen und Beschwerdebildern, die durch Bewegungsmangel ausgelöst werden, wurde der Sitzball zunehmend eingesetzt. Immer mehr Übungen wurden entwickelt, die auch heute noch zum Standardrepertoire von Krankengymnasten gehören oder teilweise von gesundheitsbewussten Menschen auch zu Hause in Eigenregie durchgeführt werden.

Die Entdeckung des Sitzballs für die eigenen vier Wände kam ebenfalls dadurch zustande, dass der vielseitig verwendbare Ball auch immer mehr für den Sport entdeckt wurde: Sowohl Schulen und Kindergärten als auch Vereine nutzten den Pezziball in den 70er Jahren in zunehmendem Maß. Und der Siegeszug des Allroundballes sollte sich fortsetzen: Zunächst kullerte der Sitzball in den Praxisbetrieb von Ergotherapeuten und schließlich auch als alternatives Sitzelement in die Bürobereiche gesundheitsorientierter Unternehmen.

Für wen eignet sich ein Gymnastikball?

Einer der Hauptcharakteristika des Gymnastikballs ist es, dass er aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeit für einen breitgefächten Personenkreis geeignet ist. Hier einige Anregungen, für wen der Pezziball besonders geeignet ist:

  • Gesundheitsorientierte Menschen. Wer sich fit halten will, ist beim multifunktionellen Sitzball genau richtig. Er ist dazu geeignet, schwache Muskeln zu kräftigen und verkürzte Muskelpartien zu dehnen. Der auffallende Ball im Großformat kann auch gut in Übungsreihen nach bestehenden Konzepten, etwa beim Pilates, sowie in Körper- und Entspannungsübungen aus dem Yoga eingebunden werden. Über das aktive Sitzen fördert er über die aufrechte Haltung die Rückengesundheit und ist ein wirksames Gerät für die Verbesserung der Balance. Auch zur Entspannung ist er ein hilfreiches Instrument.
  • Menschen mit orthopädischen Beschwerden. Der Gymnastikball korrigiert sanft, aber wirkungsvoll ungesunde Sitzpositionen und beugt daher gezielt Verspannungen und Schmerzen vor. Auch bei bereits bestehenden Beschwerden ist er – nach Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Orthopäden! – ein effizientes Mittel für funktionelles Training und kann als begleitender Therapiebestandteil in der Akutbehandlung oder der Rehabilitation eingesetzt werden. Auch im Rahmen von Kursen wie Rückengymnastik oder in der Rückenschule ist der vielseitige Pezziball vertreten.
  • Neurologische Patienten und behinderte Menschen. Ob Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Nervenschädigung nach Verletzungen: Im Reha-Bereich ist der flexible Gymnastikball ein beliebtes Therapieinstrument. Die Vertrautheit mit dem Medium Ball führt dazu, dass sich auch ängstliche Patienten oder behinderte Menschen auf die Bewegung auf und mit dem Ball einlassen können. Dadurch, dass der Pezziball ständig in Bewegung ist, weckt er Reflexe beim Patienten, aktiviert auch kleine Muskelgruppen und schult Gleichgewicht sowie räumliches Vorstellungsvermögen.
  • Kinder. Durch den vergleichsweise großen Ballumfang, die kunterbunten Farbe und das flexible Material ist der Pezziball bei Kindern sehr beliebt. Er bietet kreative Spielideen und beugt dem Bewegungsmangel vor. Da das Sitzen auf dem Gymnastikball und das Spielen mit dem Gerät die motorische Entwicklung beim Nachwuchs fördern, ist er auch für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen gut geeignet. Der bunte Ball hat dabei in der Regel einen großen Aufforderungscharakter, der zum Mitmachen motiviert.
  • Schwangere. Frauen, die ein Kind erwarten, fühlen sich mit zunehmendem Bauchumfang eingeschränkt und können vermehrt an Beschwerden wie Rücken- oder Ischiasschmerzen leiden. Das Sitzen auf dem Ball wird oft angenehmer empfunden als auf den gewohnten Sitzgelegenheiten oder gar das Liegen im Bett. Zudem dient der dynamische Sitz auf dem Gymnastikball dem Vermeiden von Verspannungen. In der Schwangerschafts- beziehungsweise Rückbildungsgymnastik kann der Pezziball ebenfalls eingesetzt werden.
  • Berufstätige. Einseitige Körperhaltungen auf der Arbeit und der allgemeine Bewegungsmangel sind mit ein Hauptfaktor für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten. Wer ab und zu den Bürostuhl als klassische Sitzgelegenheit mit dem Gymnastikball tauscht, wird zum auf sanfte Weise zum aktiven und aufrechten Sitzen gezwungen. Das verbessert die Haltung, stärkt die Rumpfmuskulatur und schützt so die Wirbelsäule.

Arten von Gymnastikbällen im Vergleich

Pezzibälle gibt es für verschiedene Anwendungsbereiche, weswegen sich im Lauf der Zeit eine ganze Reihe von Arten herausgebildet haben. Die Bälle können nach unterschiedlichen Kriterien differenziert werden. Hier die wichtigsten Einteilungsmöglichkeiten:

  • Bälle für Kinder und Erwachsene. Gymnastikbälle müssen an das Alter beziehungsweise die Größe des Benutzers angepasst sein. Das wird allein schon daran deutlich, dass jemand, der den Ball vorwiegend als Sitzgelegenheit benutzt, mit den Füßen stabil am Boden stehen muss. Aus diesem Grund gibt es Pezzibälle mit unterschiedlichem Durchmesser.
  • Bälle aus unterschiedlichen Kunststoffmischungen. Diese Differenzierung ist vor allem aus dem Grund wichtig, weil die Materialart ein wesentlicher Faktor für die Belastbarkeit des Balls ist.
  • Bälle mit unterschiedlicher Oberflächenstruktur. Man unterscheidet die einfachen glatten Sitzbälle und solche, die auf ihrer Oberfläche eine Struktur, in vielen Fällen deutlich spürbare Rillen, aufweisen. Eine solche Strukturierung macht den Pezziball in der Anwendnung griffiger, was bei unsicheren oder motorisch eingeschränkten Nutzern eine wertvolle Unterstützung sein kann.
  • Bälle für unterschiedlichen Bedarf. Ein klassischer Sitzball ist zum Beispiel in eher einfachen Varianten gehalten, während ein Pezziball für den Sportbedarf häufig robuster gestaltet ist, um die Belastbarkeit zu gewährleisten und damit die Verletzungsgefahr durch Platzen des Balles beziehungsweise Reißen des Kunststoffs zu reduzieren. Aus diesem Grund sind die einfachen Bälle als alternative Sitzgelegenheit auch in vielen Fällen deutlich günstiger als die Modelle, die einer größeren Beanspruchung standhalten sollen. Besonders aufwendig sind die Gymnastikbälle für den Therapiebedarf gearbeitet. Sie müssen ausreichend flexibel bei guter Belastbarkeit. Auch die Möglichkeit, die von vielen Patienten genutzten Bälle hygienisch einwandfrei zu reinigen, muss durch das verwendete Material einwandfrei gegeben sein. Die Profibälle für den Praxisbedarf sind in der Anschaffung meist etwas teurer, aber die Investition in einen haltbaren und hochwertigen Ball lohnt sich.
  • Designvarianten. Es werden für den unterschiedlichen Geschmack einfarbige oder bunte bunte Bälle angeboten.
Extratipp zur Auswahl des richtigen Pezziballs in Abhängigkeit von der Körpergröße. Eine Hilfe bietet die folgende Zuordnung (erster Wert = Körpergröße, zweiter Wert = empfohlener Balldurchmesser):
  • unter 1,40 m: 45 cm
  • bis 1,50 m: 55 cm
  • bis 1,75 m: 65 cm
  • bis 1,85 m: 75 cm
  • bis 2 m: 85 cm
  • ab 2 m: 95 cm
Wer zwischen zwei Größen steht, bekommt Informationen über einen qualifizierten Trainer oder Physiotherapueten sowie im Sanitätshaus. Hier erhalten Interessenten auch qualifizierte Auskunft über die Beanspruchbarkeit der Bälle (in der Regel zwischen 100 kg und 500 kg).

Das richtige Modell für den persönlichen Bedarf finden

Die Auswahl des bedarfsgerechten Modells ist wichtig. Nur dann wird der Ball zur ergonomisch geeigneten und bequemen Sitzgelegenheit und ist in seiner Struktur und Belastbarkeit auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Menschen beziehungsweise Patienten abgestimmt. Verantwortliche für den Vereins- und Schulbedarf sowie aus medizinischen Bereichen wie Klinik, Physio- oder Ergotherapiepraxis wählen oft eine breitgefächerten Palette von Durchmessern beziehungsweise Belastungswerten aus, um den Kindern, Jugendlichen oder Erwachsene das jeweils ideale Modell zur Verfügung stellen zu können.

Wer sich privat einen der hilfreichenBälle kaufen möchte, findet qualifizierte Ansprechpartner für eine Beratung im Personal in medizinischen Therapiepraxen, bei Kursleitern in einschlägigen Volkshochschulkursen, bei den ausgebildeten Trainern und Übungsleitern in Fitnessstudios und den geschulten Mitarbeitern im Sanitätshaus. Bewertungen in den diversen Onlineforen können ebenfalls hilfreich sein. Hier gilt jedoch: Die Aussagefähigkeit von Bewertungen steigt mit der Anzahl derer, die sich beteiligen. Auch Testberichte, die es in regelmäßigen Abständen immer wieder von einschlägigen Instituten zu lesen gibt, sind eine wertvolle Hilfe rund um den Kauf.

Doch auch alleine ist es möglich, den richtigen Ball für sich zu finden. Vor allem zwei Kriterien sind bei der Auswahl wichtig. Zunächst geht es um die richtige Zuordnung der eigenen Körpergröße zum jeweiligen Balldurchmesser. Dies ist mithilfe der obigen Tabelle möglich. Wer genau zwischen zwei Größen steht, wählt eher den kleineren Ball, um beim Sitzen auf jeden Fall einen stabilen Stand mit den Füßen am Boden zu haben. Das zweite wichtige Kriterium ist der jeweilige Verwendungszweck, den man für den Ball hat. Wer nur auf dem Pezziball sitzen will, braucht einen weniger robusten Ball als diejenigen, die mit dem Gymnastikball aufwendig trainieren oder ihre Kinder damit spielen lassen möchten. Das zweite wichtige Kriterium ist die Belastbarkeit des Balles, die nach dem eigenen Körpergewicht und dem geplanten Einsatzzweck ausgewählt werden sollte.

Wer sich auf einem solchen Ball eher unsicher fühlt oder den ersten Pezziball seines Lebens kauft, wählt zum Beispiel ein Modell mit griffigen Rillen. Und last but not least ist auch das Design wichtig. Gerade dann nämlich, wenn man seine Kinder zu gesunden Aktivitäten oder aufrechtem Sitzen motivieren will, haben bunte Bälle oder Gymnastikbälle in der Lieblingsfarbe einen besonders hohen Aufforderungscharakter.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Wer sich für einen der vielseitigen Pezzibälle entscheidet, will natürlich ein Modell mit einem bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnis ergattern. Hier geht es darum, nicht einfach zum günstigsten Ballmodell zu greifen, sondern die zur Auswahl stehenden Bälle genau unter die Lupe zu nehmen. Hier lohnt sich wirklich der Blick auf die Gymnastikbälle der etablierten Hersteller. Auch wenn diese im ersten Moment etwas aufwendiger in der Anschaffung sind, machen sie sich dennoch durch ihre ausgezeichnete Qualität und Haltbarkeit auf die Dauer bezahlt.

Wichtig ist auch die Entscheidung,ob man sich den Ball im Fachhandel (Sportgeschäft oder Sanitätshaus) oder lieber bequem online zulegt. Auch wenn manche Onlinehändler eine telefonische Beratung anbieten oder Fragen per Mail beantworten, kann dies den Praxistest in vielen Fällen nicht ersetzen. Sollte man sich also nicht sicher sein, ob ein Ball von der Größe her zum ergonomisch günstigen Sitzen passt oder das Oberflächenprofil griffig genug ist, macht es Sinne, den Pezziball vor Ort zu kaufen. Das gilt auch für alle, die sich zum ersten Mal einen Sitzball kaufen möchten und gar nicht sicher sind, ob sie damit überhaupt zurechtkommen. Wer dagegen schon einmal einen Ball besessen hat oder bei Freunden beziehungsweise Kollegen den Ball schon einmal testen konnte, kann natürlich auch den bequemen Weg der Onlinebestellung wählen. Das Risiko von Rücksendung und gegebenenfalls Umtausch kann dabei jedoch nie ganz ausgeschlossen werden.

Egal, wo man seinen Gymnastikball letztendlich erwirbt: Der Schwerpunkt der Kaufentscheidung ist der zukünftige Anwendungsbereich des Balles. Je nachdem, ob jemand einfach eine alternative und gesunde Sitzgelegenheit sucht, einen wirkungsvollen Helfer für Aktivität und Entspannung in der Schwangerschaft braucht oder den Ball für privates Training beziehungsweise professionelle Therapiezwecke einsetzen will, unterscheiden sich auch die dafür idealen Ballmodelle. Die Wahl des perfekten Balles hängt also vor allem davon ab, wie groß das Modell sein muss und welche Belastungen es aushalten soll.

Wie bei vielen anderen Käufen auch gehört eine genau Überprüfung des Produkts dazu: Ist der Ball in einwandfreiem Zustand (Oberfläche, Ventil) und gegebenenfalls originalverpackt? Sind Zubehörteile, die im Lieferumfang beschrieben wurde, auch wirklich dabei? Ist bei einer Onlinebestellung die Versandverpackung bei Lieferung in Ordnung? Wurden Größe, Farbe und eventuell Menge nach Bestellung geliefert? Auch hier punktet der Kauf im Geschäft, da eventuelle Zweifel sofort angesprochen und mit den fachkundigen Mitarbeitern geklärt werden können. Der Onlinekauf ist dagegen für Menschen mit Einschränkungen in der Mobilität oder wenig Zeit eine gute Alternative.

Die beliebtesten Modelle im Überblick

Ungebrochener Beliebtheit unter den Gymnastikbällen erfreuen sich nach wie vor die Modelle des Originalherstellers, mit dem der Siegeszug der kunterbunten Bälle einst begann: Der italienische Markenhersteller Ledragomma ist mit seinen Pezzibällen mit dem Anti-Burst-System immer noch am Markt. Die Pezzibälle sind in den typischen knalligen wie Gelb, Rot und Grün und unterschiedlichen Durchmessern erhältlich und entsprechen den medizinischen Standards für Therapiezwecke. Sie sind von der Sitzgelegenheit bis zur Schwangerschaftsgymnastik für eine breitgefächerte Palette von Anwendungsbereichen geeignet und überzeugen durch die Schonung der Wirbelsäule und anderen Gelenke. Die Belastbarkeit ist mit etwa 400 kg angegeben und spricht für eine überaus niedrige Verletzungsgefahr und eine dauerhafte Haltbarkeit. Gleichermaßen zum Sitzen wie zum moderaten Üben sind auch die bis 150 kg belastbaren und in mehreren Farben beziehungsweise Größen erhältlichen Bälle von Gorilla Sports geeignet, die sogar mit einem komfortablen Blasebalg ausgeliefert werden.

Beliebt ist auch der Workoutball von Sportastisch, der vor allem für den Sport- beziehungsweise Gymnastikbereich inklusive therapeutischer Übungen geeignet ist. Der Ball aus dem Premium-Segment hat einen Durchmesser von 65 cm und ist mit zusätzlichem Zubehör wie einer Luftpumpe sowie Widerstandsbändern ausgerüstet. Zudem gibt es eine Extragarantie von drei Jahren sowie ein informatives E-Book für den Nutzer. Auch der blaue Ball von Sportastisch ist aus haltbarem Anti-Burst-Material und daher besonders haltbar. Eine Alternative für den Therapiebereich ist der Physioball. Er ist besonders für den professionellen Praxisbereich geeignet und in drei verschiedenen Farben beziehungsweise Größen für bedarfsgerechtes Trainieren verfügbar.

Ein in mehreren Farben und Größen erhältlicher Qualitätsball ist der My Ball Soft von TOGU. Mit einer Belastung von 500 kg ist er besonderes widerstandsfähig. Er ist für das umfassende Ganzkörpertraining, die Mobilisierung der Wirbelsäule und die Schulung des Gleichgewichts geeignet und wird mit einem informativen Übungsposter ausgeliefert. Für den TOGU-Ball gibt es auch ein passende Ballschale.

Neu- oder Gebrauchtkauf – Vorteile und Risiken

Prinzipiell ist die Anschaffung des Pezziballs im neuen oder gebrauchten Zustand möglich. Der folgende Überblick informiert über die wesentlichen Varianten des Kaufs.
Der Neukauf ist direkt vor Ort in einem Fachgeschäft, ab und zu als spezielles Angebot auch in diversen Einkaufsmärkten sowie natürlich über diverse Shops Internet möglich. Der Neukauf hat den Vorteil, dass für das Produkt zum einen die gesetzliche Gewährleistung gilt, zum anderen in vielen Fällen auch noch spezielle Herstellergarantien gegeben werden. Zudem ist häufig durch die intakte Originalverpackung ersichtlich, dass das Produkt noch nicht in Händen eines anderen Kunden gewesen ist, der es womöglich benutzt und dann umgetauscht hat.

Ein Nachteil, der gleichzeitig zum Vorteil des Gebrauchtkaufs wird: Fabrikneue Bälle sind naturgemäß natürlich teurer als die Modelle, die vom Vorbesitzer bereits benutzt wurden. Hier kann sich der Käufer allerdings nie sicher sein, wie es um die Vergangenheit und auch den aktuellen Zustand des Balles bestellt ist. Allerdings ist beim Kauf gebrauchter Bälle noch einmal zwischen dem Erwerb mit persönlicher Betrachtung und direkter Übergabe sowie dem Kauf von Gebrauchtware im Internet zu unterscheiden: Während man sich beim direkten Kauf, etwa durch den Kauf über eine Annonce in der örtlichen Zeitung, seinen eigenen Eindruck vom Zustand des Balles und der Seriosität des Verkäufers machen kann, ist beim Internetkauf immer ein größeres Risiko dabei. Wer sich einen Gymnastikball auf den einschlägigen Internetplattformen kauft oder ersteigert, muss mit der Tatsache rechnen, dass der Sitzball durch den Privatkauf von Gewährleistung, Umtausch oder Rücknahme ausgeschlossen ist und man sich trotzdem ein gebrauchtes Produkt kauft, das man noch nicht einmal selbst in Augenschein genommen hat.

Aussagen von Verkäufern gebrauchter Bälle muss der Käufer zwangsläufig blind vertrauen. Egal, ob es um eine eventuelle Anzahl von Vorbesitzern geht, um das Alter des Balles oder eventuell problematische Vorkommnisse im Vorfeld. Aus diesem Grund ist gerade all denjenigen, die Bälle für den professionellen Gebrauch (also zum Beispiel in Praxen für Physiotherapie oder Ergotherapie, für Schulen oder Kindergärten, Fitnessstudios oder Yogastudios) benötigen, vom Gebrauchtkauf abzuraten. Wichtige Voraussetzungen wie Sicherheit oder Belastbarkeit bei unbekannten Modellen können einfach nicht zu 100 Prozent überprüft werden.

Für Privatpersonen kann der Kauf eines Gebrauchten ein lukratives Geschäft sein. Vor allem ist das dann der Fall, wenn man das Sitzen oder die Gymnastik mit diesen Bällen erst einmal ausprobieren möchte. Eine Garantie auf einwandfreie Qualität gibt es jedoch nie. Das einzige wirklich überzeugende Argument für den gebrauchten Ball ist also nur der geringere Preis und die damit verbundene Kostenersparnis.

Empfehlung für Gymnastikbällen aus zweiter Hand

Egal, ob es um finanzielle Überlegungen geht oder der Gebrauch des Gymnastikballes erst einmal ausprobiert werden soll: Wer sich für die Gebrauchtvariante entscheidet, sollte einige Tipps beherzigen. Zunächst ermöglicht der persönliche Kauf vor Ort die Möglichkeit, den Ball genau unter die Lupe zu nehmen. Es sollte dabei vor allem darauf geachtet werden, ob der Kunststoff Beschädigungen aufweist und ob der Ball bei Beanspruchung auch die Luft hält. Auch der Zustand des Ventils sollte genau überprüft werden. Weiterhin ist wichtig, darauf zu achten, ob das versprochene Zubehör wie Luftpumpe oder Blasebalg, Informationsmaterial oder Ballschale auch wirklich dabei und in ordnungsgemäßem Zustand ist.

Wer im Internet kauft, sollte noch sorgfältiger vorgehen. Wichtig ist, dass der Beschreibung des Balles durch den Käufer auch aussagefähiges Bildmaterial beigelegt ist. Ist dies nicht vorhanden oder fehlen wichtige Details in der Beschreibung, sollte man den Verkäufer bitten, diese umgehend nachzureichen. Wenn der Kauf über ein Internetportal mit Bewertungssystem erfolgt, macht es Sinn, sich die Bewertungen dieses Verkäufers anzusehen. Je mehr positive Bewertungen erfolgt sind, umso eher ist von einem seriösen Geschäftspartner auszugehen. Wer sich einen persönlicheren Eindruck machen will, kann den Verkäufer auch bitten, ein telefonisches Gespräch in Bezug auf den Zustand und die Vorgeschichte des Sitzballes zu führen.

Übungen mit Gymnastikbällen

Ein Gymnastikball bringt eine breitgefächerte Übungsvielfalt mit sich, die im Umfeld von Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen, zum großen Teil aber auch zu Hause in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden können. Wer daheim übt, sollte die korrekten Übungen allerdings beim Experten erlernen und sich gegebenenfalls fachmännisch korrigieren lassen.
Diese zehn Übungen sollte jeder kennen:

  • Der aufrechte Sitz. Die Basisübung ist es, die dem Gymnastik oder Pezziball auch den Namen Sitzball gegeben hat. Durch die dynamische Sitzgelegenheit hat der Mensch, der auf dem Ball Platz nimmt, nicht die Möglichkeit, sich wie auf einem Stuhl gemütlich an der Rückseite anzulehnen. Das Becken muss aufgerichtet und durch diesen aktiven Sitz eine aufrechte Haltung eingenommen werden. Das stärkt die kleinen Rumpfmuskeln, stabililsiert die Wirbelsäule und schult zudem das Gleichgewicht. Extraplus: Wer sein Becken auf dem Pezziball nach links und rechts, nach vorne und hinten bewegt, mobilisiert Hüfte und unteren Rücken. Dies kann ebenfalls Verspannungen und Schmerzzuständen vorbeugen.
  • Rückenlage mit auf dem Ball abgelegten Unterschenkeln. Statisch ausgeführt ist dies eine der wohltuenden Enspannungsübungen, die für Bandscheibengeplagte ebenso sinnvoll sind wie für Schwangere oder einfach nur Gestresste nach einem harten Arbeitstag. Zudem ist die Übung auch eine Wohltat für die Gefäße im Unterschenkelbereich,da der venöse Rückfluss aktiviert wird. Besonders an heißen Tagen oder nach langem Sitzen werden geschwollene Beine und Fußgelenke auf diese Weise wirksam entlastet. Werden aus dieser Position heraus aber die Beine kontrolliert nach rechts und links bewegt, werden Gesäß und schräge Bauchmuskeln gekräftigt. Die unteren Wirbelsäuleabschnitte werden darüber hinaus mobilisiert und eventuell bestehende Blockaden gelockert. Wichtig: Der untere Rücken muss bei der gesamten Übungsausführung fest an der Matte bleiben.
  • Brettposition. Die Brettposition ist die klassische Liegestützposition, bei der die Füße auf dem Gymnastikball platziert werden und die Hände direkt unter den Schultern ausgerichtet auf dem Boden stehen. Bauch und Gesäß sind angespannt, denn der Rücken muss gerade sein und darf keineswegs durchhängen. Es ist hilfreich, sich bei den ersten Versuchen im Spiegel auf eine exakte Haltung hin zu kontrollieren. Allein diese Position ist bereits geeignet, eine Vielzahl von Muskeln, vor allem im Bereich von Schultern, Armen, Rücken, Bauch und Gesäß zu kräftigen. Werden nun wie beim Liegestütz die Ellbogen gebeugt und wieder gestreckt, werden Brustmuskulatur und die Arme (Trizeps) noch intensiver trainiert.
  • Übungen in der Bauchlage auf dem Ball. Hier ist ein ganzer Komplex von Übungen möglich. Werden bei auf dem Boden stehenden Händen die Beine (abwechselnd oder beide gleichzeitig) angehoben, dient dies der Kräftigung von Gesäß und unterem Rücken. Das zusätzliche Anwinkeln des Unterschenkels hat einen wirkungsvollen Trainingseffekt auf die Muskulatur der Oberschenkelrückseite. Stehen dagegen die Füße auf dem Boden und die Arme werden vom Boden abgehoben, trainiert dies vor allem die Muskulatur der Schulter und des oberen Rückens. Entspannender Abschluss: Das lockere Liegen in Bauchlage auf dem Bund dehnt und entspannt den oft gestressten und damit verkürzten unteren Rücken.
  • Rollen auf dem Ball in Rückenlage. Aus der Rückenlage auf dem Ball mit angewinkelten Beinen und auf dem Boden stehenden Füßen rollt man auf dem Gymnastikball nach vorne und nach hinten. Der Ball wandert also auf der Rückenpartie des Übenden von oben nach unten. Dies hat vor allem zwei Effekte: Zum einen wird die Rumpfmuskulatur durch die für diese Übung erforderliche Ganzkörperspannung gekräftigt und bietet der empfindlichen Wirbelsäule damit einen besseren Schutz. Zum anderen hat das Rollen auf dem weichen und elastischen Ball einen entspannenden Massageeffekt auf den Rücken. Verspannungen können sich lösen und Schmerzzustände gelindert oder gar ganz beseitigt werden.
  • Hüftbeugung auf dem Ball. Der Übende befindet sich mit dem Gesicht nach unten nur mit den Unterschenkeln auf dem Ball, die Hände sind unter den Schultern stabil am Boden. Nun werden Knie und Hüfte angewinkelt, dabei rollte der Übende kontrolliert nach vorne, bis nur noch seine beiden Fußriste Kontakt mit dem Ball haben. Anschließend geht es ebenso langsam wieder in die Ausgangsposition zurück. Diese Übung mit dem Pezziball ist eine hervorragende Ganzkörperkräftigung, trainiert insbesondere aber die Hüftbeuger sowie die gerade Bauchmuskulatur, der als Gegenspieler zum unteren Rücken im gesundheitsorientierten Training eine besondere Aufmerksamkeit zukommen sollte.
  • Der klassische Crunch. Der Crunch ist auch auf der Matte die klassische Übung zur Kräftigung der geraden Bauchmuskulatur,die zusammen mit dem unteren Rücken einen wertvollen Teil der die Wirbelsäule schützenden Rumpfmuskulatur bilden. Der Übende liegt in Rückenlage auf dem Gymnastikball, wobei der Schwerpunkt des Balles im unteren und mittleren Rückenbereich liegt. Die Füße stehen stabil auf dem Boden. Die Arme sind angewinkelt.Die Ellenbogen zeigen nach außen und die Fingerspitzen liegen locker an den Schläfen.Aus der dauerhaften Bauchspannung heraus werden Oberkörper und Schultern nach oben geführt und dann wieder abgesenkt. Dies geschieht immer ohne Schwung und bei fließender Atmung.
  • Der seitliche Crunch. Der seitliche Crunch trainiert die seitliche Bauchmuskulatur und ist auch für die Formung einer attraktiven Taille zuständig. Der Übende liegt in Seitenlage auf dem Ball.Der Körper bildet eine gerade Linie und die Füße sind am Boden. Die obere Hand liegt wie bei den geraden Crunches an der Schläfe. Die untere Hand zieht zum gleichseitigen Oberschenkel. Der Übende aktiviert die oben liegende Flankenregion und zieht damit seinen Oberkörper kontrolliert nach oben.Der Bewegungsradius ist dabei geringer als beim geraden Crunch. Dennoch wird die Übung ebenso langsam und vor allem ohne Schwung ausgeführt. Für eine bessere Stabilität können die Füße am Boden auch etwas versetzt aufgestellt werden.
  • Variables Oberschenkeltraining.Der Übende sitzt mit geradem Rücken und nach vorne gerichtetem Blick auf seinem Pezziball. Ein Bein wird nach vorne gestreckt und der Fuß geflext, das heißt, die Zehen werden in Richtung Körper angezogen. Nun wird das gestreckte Bein langsam und ohne Schwung bis in die Waagrechte angehoben und anschließend wieder kontrolliert gesenkt. Eine Alternative ist es, das Übungsbein vom Boden zu lösen, bis der Oberschenkel parallel zum Boden verläuft. Anschließend wird das Bein kontrolliert im Kniegelenk gestreckt und wieder gebeugt.
  • Der Beckenlift (Schulterbrücke). Diese Übung ist perfekt für die Kräftigung von Rücken und Gesäß. Ausgangsposition ist die Rückenlage mit auf dem Gymnastikball abgelegten Unterschenkeln. Mit durchgehender Körperspannung wird nun das Becken angehoben, bis der Übende nur noch mit den Schultern am Boden liegt und der Körper eine gerade Linie bildet. Wichtig ist es dabei, nicht ins Hohlkreuz zu fallen. Anschließend wird der Körper in umgekehrter Weise wieder abgesenkt. Die Übung wird kontrolliert und ohne Schwung bei fließendem Atem durchgeführt.

Technische Details von Gymnastikbällen

Im Hinblick auf den Pezziball gibt es vor allem zwei Merkmale, die entscheidend für seine Funktionsfähigkeit als Sitzgelegenheit oder Trainingsgerät sind. Zum einen ist dies der Durchmesser, der in der Regel zwischen 45 cm und 95 cm liegen kann (Durchschnitt etwa 65 bis 75 cm). Für nahezu alle Verwendungszwecke ist der Durchmesser so zu wählen, dass der Besitzer des Balles mit beiden Füßen stabil auf dem Boden stehen kann. Eine Ausnahme ist das Yoga, das die Bälle aufgrund der speziellen Übungsformen oft in etwas kleinerem Durchmesser benötigt. Wichtig für Familien mit mehreren Kindern: Der passgenaue Durchmesser hängt vom Alter der Kinder beziehungsweise deren Körpergröße und Beinlänge ab. Es genügt also nicht, einen einzigen Ball für unterschiedlich große Kinder zu kaufen!

Die andere wichtige Größe für einen Gymnastikball ist seine Belastbarkeit. Hier ist die Spanne sehr groß. Sie kann je nach Modell von circa 150 kg bis 500 kg reichen. Bestimmende Faktoren hierfür sind das verwendete Material, das die Luft behalten und gleichzeitig das Gewicht des Sitzenden oder Trainierenden abfedern muss, und vor allem die Dicke der äußeren Schicht, die von etwa einem halben bis zu drei Millimetern reichen kann. Eine robuste Außenschicht ist wichtig, damit der Ball auch vor mechanischen Schädigungen, zum Beispiel durch spitze Gegenstände, geschützt wird.

Aufbau und Funktionsweise

Der Gymnastikball kann aus PVC oder Gummi bestehen.Beide Materialien sind sehr elastisch, der Gummiball wiegt etwas mehr als der PVC-Ball. Jeder Hersteller schwört bei der Produktion seiner Bälle auf eine etwas andere Art der Materialzusammensetzung. Ein belastbarer Gymnastikball, der nicht nur zum Sitzen, sondern auch für Fitness oder Therapie eingesetzt wird, sollte aus hochwertigem Anti-Burst-Material bestehen. Hier entwickelte bereits der erste Hersteller, Ledragomma, einen solchen Prototypen aus robustem Material.

Vor allem für den professionellen Gebrauch ist es unverzichtbar, einen Ball mit dem sogenannten GS-Siegel zu wählen. Dieses Gütesiegel weist auf eine sorgfältige Prüfung hin und gibt dem Besitzer das gute Gefühl, einen Ball gekauft zu haben, der bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auch bei größeren Belastungen nicht platzen kann. Dieser Sicherheitsaspekt reduziert die Verletzungsgefahr und ist vor allem für therapeutische Praxen oder Schulen wichtig.

Zur inneren Schicht, die die Luft hält, kommt eine äußere Schicht. Sie muss einerseits elastisch genug sein, um alle Belastungen, die auf sie eintreffen, genügend abzufedern. Zum anderen muss sie widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen sein. Wichtig für den Besitzer eines Balles: Die Kunststoff-Außenfläche des Balles ist zwar leicht zu reinigen (und sollte dies aus hygienischen Gründen auch sein). Doch dürfen dafür nur erlaubte Reiningungsmittel verwendet werden, um ein Poröswerden des Materials durch bestimmte Stoffe zu vermeiden.

Neben den beiden Ballschichten gehört zum Aufbau und der bestimmungsgemäßen Funktion des Sitzballes natürlich auch das leistungsfähige Ventil. Es dient dazu, dass das Luftvolumen im Ball immer bedarfsgerecht aufgefüllt werden kann und verhindert zugleich ein Entweichen der in den Ball gepumpten Luft. Damit das Ventil immer im korrekten Zustand bleibt, sind vor allem zwei Dinge zu beachten: Das Hineinpumpen der Luft sollte am besten nur mit Originalzubehör vom Hersteller oder einer wirklich passgenauen Alternative erfolgen. Zum anderen muss das Ventil vor Verunreinigungen geschützt werden. Und: Natürlich darf der Ball über das vorgeschriebene Maß hinaus nicht aufgepumpt werden, um ein Platzen zu vermeiden!

Namhafte Hersteller

Einige bekannte Hersteller wurden im Verlauf bereits genannt. Hier soll jedoch noch einmal eine übersichtliche Darstellung ergänzt werden. Als Hersteller und Namensgeber des Original-Pezziballs darf der italienische Produzent Ledragomma freilich nicht fehlen. Zudem gibt es weitere Marken, die im Laufe der Zeit hochwertige Bälle auf den Markt gebracht haben, oft mit einer Spezialisierung auf einen bestimmten Einsatzzweck wie den therapeutischen Bereich, Schwangerschaftsgymnastik, Yoga, Fitness- und Vereinssport oder das rückengerechte Sitzen zu Hause oder im Betrieb.

Weitere leistungsstarke Anbieter mit größerem Sortiment sind TOGU, Physionics oder DoYourFitness. Für therapeutische Zwecke gehört Physioball zu den passenden Modellen, während Sportastisch und Gorilla Sports die Fitnesssparte bedienen. Zudem finden sich die Yogistar-Produkte, die den Bereich Yoga und Pilates abdecken. Weitere Optionen sind Schildkröt, HUDORA oder Trenas.

Selbstverständlich liefern die Produktvergleiche von unabhängigen Testeinrichtungen oder die Beurteilungen, die Nutzer im Internet abgeben, eine gute Einschätzung der Qualität der einzelnen Ballmodelle beziehungsweise Produzenten. Dennoch ist der Sitzball auch ein Gerät, das sehr individuell angepasst werden sollte. Demnach muss das teuerste Modell nicht unbedingt das sein, das persönlich am besten passt und individuell den meisten Nutzen mit sich bringt. Dies liegt schon alleine an den unterschiedlichen Voraussetzungen (Komfortbedürfnis, Vorerkrankungen, Trainingswunsch), die die einzelnen Menschen mitbringen.

Wie, wann und wie oft sollte ein Gymnastikbällen benutzt werden?

Rund um die Häufigkeit und Dauer der Anwendung des Sitzballes gibt es keine eindeutige und vor allem allgemeingültige Regel. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Einsatzfeldern des Balles: Es liegt auf der Hand, dass für so zahlreiche Felder wie Prophylaxe, Therapie oder Rehabilitation, für Yoga oder Fitness, zum Sitzen oder für die Entspannung keine einheitliche Empfehlung aufgestellt werden kann. Dennoch sollen an dieser Stelle einige allgemeine Hinweise gegeben werden.

Für das Sitzen am Schreibtisch wird oft empfohlen, die Zeit von zwei Stunden für das Benutzen eines Pezziballes nicht zu überschreiten. Anfänger in Sachen Sitzball können sich zur ersten Orientierung durchazs an diese Regel halten. Die Dauer, im Rahmen derer das Sitzen auf dem Ball für den einzelnen Menschen angenehm und effektiv ist, ist jedoch individuell und daher unterschiedlich.

Für den Fitnessbereich wird häufig ein dreimaliges Training für die Dauer von 20 bis 30 Minuten empfohlen. Auch das ist eine gängige Praxis, muss aber für den einzelnen Übenden nicht unbedingt ideal sein. Hier geht es ebenfalls um die individuellen Voraussetzungen, die jemand mitbringt. Wer beispielsweise mit großem Übergewicht oder ausgeprägter Untrainiertheit an die Sache geht, findet 20 Minuten Training am Stück womöglich zu lange beziehungsweise anstrengend. Hier kann es eine Maßnahme sein, vielleicht nur zehn Minuten zu üben und dafür fünf Tage in der Woche mit dem Gymnastikball an seiner körperlichen Fitness zu arbeiten. Ein anderer Fall ist zum Beispiel eine Frau, die aus einem fordernden Leistungssport heraus in eine Schwangerschaft geht. Wenn sie den Pezziball dazu nutzt, während ihrer Schwangerschaft fit zu bleiben, wird sie im Rahmen ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit vielleicht öfter und auch länger mit dem Gerät trainieren. Ein Mensch, der unter der Woche beruflich sehr eingespannt ist, nutzt den Ball nach anstrengenden Arbeitstagen vielleicht nur als Entspannungshilfe und macht dafür am Wochenende ein umso intensiveres Training mit dem vielseitigen Gerät.

Auch was den Zeitpunkt des Übens angeht, können keine konkreten Empfehlungen ausgesprochen werden, da es sich um ein sehr individuelles Thema handelt. Zunächst richtet sich die Tageszeit natürlich nach den Rahmenbedingungen in Alltag und Beruf. Die Hausfrau übt vielleicht am besten vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, während der Berufstätige dazu vielleicht nur am Abend Zeit hat. Zudem gibt es bei allen Menschen auch eine Tagesform zu der man leistungsfähiger ist als sonst. Während der eine gleich am Morgen mit Euphorie ans Training gehen kann, ist der andere erst abends richtig fit und trainiert, wenn andere sich schon auf der Couch gemütlich gemacht haben.

Ein paar Grundregeln sollten aber dennoch eingehalten werden: Wie bei jeder anderen Art von Fitnessaktivität sollte bei größerer Anstrengung oder bestimmten Positionen (Bauchlage auf dem Ball, Rückenlage mit auf dem Ball aufgelegten Beinen) ein gewisser Abstand zwischen einem üppigen Essen und der Beschäftigung mit dem Ball liegen. Wer zum Beispiel bei Übungen mit Vorbeugen leicht Kreislaufprobleme bekommt, wärmt sich vor dem Workout mit dem Ball ein bisschen auf und bringt den Kreislauf in Schwung. Wenn der Ball dagegen zum Entspannen eingesetzt wird, sollte dies in einem ruhigen Raum und ohne Störung von anderen Personen oder durch das Klingeln des Telefons erfolgen.

Generell sollte man sich für das Üben mit dem Gymnastikball Zeit nehmen. Wer unter Stress trainiert und mit den Gedanken nicht bei der Sache ist, führt Übungen häufig weniger korrekt aus. Das kann nicht nur den Trainingseffekt verringern, sondern auch zu Verspannungen oder Verletzungen führen. Grundsätzlich macht es auch Sinn,vor Aufnahme eines regelmäßigen häuslichen Trainings bei einem Experten (zum Beispiel Physiotherapeut oder Übungsleiter) oder in einem Kurs (Fitnessstudio, Volkshochschule oder Rehasport) unter fachlicher Anleitung genau zu erlernen, wie man auf dem Pezziball sitzt und wie die korrekten Übungsausführungen aussehen.

Wann ist vom Gebrauch eines Gymnastikbällen abzuraten?

Generell ist der Pezziball Sitzgelegenheit und Therapiegerät für den vielseitigen und dauernhaften Einsatz bei nahezu allen Personengruppen. Es gibt jedoch auch einige Fälle, in denen auf die Verwendung des Balles lieber verzichtet werden sollte.

Zunächst gilt das für Personengruppen,die aufgrund ihrer Größe nicht bequem auf einem Ballmodell sitzen können. Wenn der Nachwuchs für die kleinste Ballgröße noch zu klein ist oder wenn ein Erwachsener eine außerordentlich große Beinlänge hat, ist das ergonomisch sinnvolle Sitzen auf dem Ball nicht möglich. Hier finden sich, gegebenenfalls mit Unterstützung eines Physiotherapeuten oder einer Fachkraft in einem Reha-Geschäft, wirkungsvolle Alternativen.

Auch Schwangere im fortgeschrittenem Stadium sollten vorsichtig sein. Im Grund ist der Sitzball gerade für diese Personengruppe eine spürbare Entlastung. Dennoch sollte die Schwangere nur dann den Ball nutzen, wenn sie alle Bewegungen noch ohne Unterstützung durchführen kann oder während der Übungszeit eine Person in der Nähe hat, die ihr gegebenenfalls helfen kann.

Der Pezziball tut auch in der Regeneration nach Krankheiten oder Verletzungen gut. Dennoch gilt: In der Akutphase sollte man (wie beim Fitnesssport auch) auf das Üben verzichten und höchstens Entspannungsübungen mit dem Ball durchführen. Menschen mit fiebrigen Erkältungen sollten ebensowenig mit dem Ball trainieren wie Personen direkt nach einer Operation, zum Beispiel dem Einsetzen eines Hüftgelenks oder nach einer Bandscheiben-OP. Gerade im postoperativen Zustand kann man sich schaden, wenn man auf dem Ball einmal die Balance verliert und es zu einer ruckhaften Bewegung kommt. Deshalb gilt: Eigenständiges Benutzen des Balles sollte erst dann erfolgen, wenn der behandelnde Arzt dazu sein Einverständnis gegeben hat.

Bei Menschen mit Handicaps ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten. Generell ist der Gymnastikball eine gute Möglichkeit, muskuläre, orthopädische oder neurologische Krankheitsbilder im Zusammenspiel mit den laufenden Therapien zu verbessern. Dennoch verbietet sich das alleinige Üben, wenn einer Person dafür entweder die notwendige Gleichgewichtsfähigkeit oder die Grundkenntnisse fehlt. Beispiele sind Patienten kurz nach einem Schlaganfall oder mit einem akuten Schub von Multipler Sklerose. Bei Kindern oder Erwachsenen mit Anfallsleiden wie Epilepsie oder dem gutartigen Lagerungsschwindel sollte ebenfalls eine Person in der Nähe sein, damit die Sturzgefahr vermindert und auf diese Weise Verletzungen vorgebeugt werden kann. In diesem Zusammenhang soll auch darauf hingewiesen werden, dass der Gebrauch des Gymnastikballes unter Einfluss von Alkohol oder ähnlich wirkenden Genussmittel nicht sicher ist.

Auch exzessiver Gebrauch ist, wie bei allen anderen Haltungen oder sportlichen Bewegungen, nicht anzuraten. Wenn das Dauerstress auf dem Ball im Büro oder beim Lernen zu anstrengend wird, sollte wieder für einige Zeit auf den herkömmlichen Schreibtischstuhl gewechselt werden.

Sicherheits- und Pflegehinweise

Generell gilt die Faustregel: Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und ein richtiger Lagerung ist der Gymnastikball ein sehr sicheres Trainings- und Sitzgerät. Wichtig ist, dass er fachgerecht aufgepumpt ist. Zu wenig Luft beeinträchtigt die ideale Elastiziztät und damit die Trainingswirkung. Zu wenig Luft birgt die Gefahr des Platzens in sich.

In Bezug auf die Lagerung gibt es zwei Möglichkeiten. Wenn der Ball nur sporadisch zum Einsatz kommt, ist natürlich ein Abpumpen für die platzsparende Unterbringung möglich. Wer seinen Ball allerdings nahezu täglich nutzt,sollte sich beispielsweise eine praktische Ballschale gönnen.In ihr wird der Pezziball komfortabel und sicher gehalten, kann nicht davonkullern und ist für den nächsten Einsatz sofort wieder bereit. Wichtig ist es, den Ball nicht direkt neben einer Heizung zu parken.

Auch bei der Reinigung und Pflege des Gymnastikballes gilt es aufzupassen: Der Ball kann gründlich gereinigt werden (für den Therapiebereich ist dies sogar zwingend notwendig), aber nur mit schonenden Mitteln. Konkret bedeutet dies, dass auf Chemikalien und Alkohol unbedingt verzichtet werden muss, damit der Kunststoff nicht beschädigt wird. Es ist auch wichtig, für das Säubern nur einen feuchten Lappen oder weichen Schwamm zu nehmen. Die Verwendung von Schwämmen mit kratziger Seite sowie von Bürsten, womöglich mit scharfkantigen Borsten, sollte unterbleiben, damit der Ball in seiner attraktiven Optik und in seiner Funktionsfähigkeit dauerhaft erhalten bleibt.

Nützliches Zubehör

Da jeder Gymnastikball (wie zum Beispiel auch ein Fahrradreifen) naturgemäß mit der Zeit ein wenig Luft verliert und für den einwandfreien Zustand wieder aufgepumpt werden muss, sind die dafür geeigneten Gerätschaften das wichtigste Zubehör. Neben einer klassischen Pumpe erfüllen auch ein Blasebalg oder ein Kompressor diesen Zweck. Wichtig: Niemals sollte versucht werden, den Ball selbst aufzublasen. Neben der unverhältnismäßig großen Anstrengung ist dies auch für den Ball ungünstig, da zu viel Feuchtigkeit in sein Inneres geleitet werden könnte.

Zu den weiteren nützlichen Zubehörteilen für einen Sitzball gehört die sogenannte Ballschale, die sowohl dem sicheren Aufbewahren als auch als Hilfsmittel dienen kann: Die Schale gibt unsicheren Personen, die zum ersten Mal mit dem Sitzball arbeiten wollen, eine hilfreiche Unterstützung in der anfangs ungewohnten Balance-Situation. Eine Alternative zur Ballschale ist der Stopperball. Für viel Komfort sorgt auch die Stapelhilfe, die für Vereine oder Praxen mit mehren Bällen eine ideale und vor allem sichere Verstaumöglichkeit bietet. Für längeres Sitzen oder Leute mit mangelnden Fähigkeiten rund um Kraft oder Gleichgewicht kann der Ball auch in einen speziellen Stuhl mit Rückenlehne eingepasst werden.

Wer alleine und nicht mit Unterstützung eines Physiotherapeuten, Sportlehrers oder Kursleiters trainieren will, findet Hilfe bei Modellen mit Informationsmaterial wie E-Books oder Infopostern. Selbst Online-Videos zum Nachmachen von Übungen in Echtzeit sind bei manchen Herstellern mit im Angebot.

Tipp für alle, die ihren Pezziball in ein umfangreiches Workout aus Gymnastik-, Kräftigungs- und Dehnübungen einbauen wollen: Der wandlungsfähige Gymnastikball kann zusammen mit Therabändern und einer Gymnastikmatte zu einem kleinen Sport- und Fitnessstudio mitten in den eigenen vier Wänden werden! Diese Kombination bietet im Übrigen auch Kinder eine Menge Anregung für eine aktive und damit gesunde Freizeitgestaltung.

Fazit: Vor- und Nachteile der Nutzung eines Gymnastikbällen

Es liegt auf der Hand, dass der Gymnastik- oder Pezziball durch seine Anwendungsvielfalt für einen breiten Personenkreis spürbar mehr Vor- als Nachteile zu bieten hat. Dennoch sollen die wichtigsten Argumente an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst werden.

Hauptvorteil des Gymnastikballes ist die Möglichkeit, ihn in unterschiedlichen Einsatzbereichen individuell einzusetzen. Der Ball eignet ist im gesundheitsorientierten Umfeld ein universeller Helfer in Prävention, Therapie und Rehabilitation. Zudem kann er wirkungsvoll auch in der Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik eingesetzt werden. Im Sport- und Fitnessbereich passt er sowohl in den Kursablauf (zum Beispiel beim Pilates oder Yoga), aber auch in das persönliche Training zu Hause. Daheim oder im Büro ist das Multitalent eine gesunde Möglichkeit für den aktiven Sitz. Außerdem kann der Allrounder als Spielball für Kinder eingesetzt werden. Hierfür sind die Bälle auch wegen ihrer vielfältigen, oft knalligen Farben und Designs geeignet, da sie einen hohen Aufforderungscharakter mit sich bringen.

Mit dem Gymnastikball ist es möglich, gezielt muskuläre Dysbalancen auszugleichen, indem man schwache Muskeln kräftigt und die verkürzten Partien dehnt. Zudem werden die aufrechte Haltung und der Gleichgewichtssinn geschult. Auch als Entspannungshelfer ist der Pezziball eine im wahrsten Sinne des Wortes runde Sache.

Der Ball eignet sich für den Einsatz zu Hause oder im Büro, in Kliniken sowie in Praxen der Ergo- oder Physiotherapie. Er kann in den Sport an Schulen und Kindergärten ebenso eingebunden werden wie in den Kursbetrieb von Yoga- oder Fitnessstudios.

Die Nachteile eines hochwertigen Pezziballs sind vergleichsweise gering. Zudem ist der richtige Gebrauch des Balles auch von der Größe abhängig, sodass bei Kindern über die Wachstumszeit hinweg immer wieder ein neuer Ball gekauft werden muss. Auch das notwendige Zubehör wie die Pumpe und gegebenenfalls eine Ballschale müssen erworben werden. Zu den Anschaffungskosten kommt das Problem, den voluminösen Ball in kleinen Wohnungen zu verstauen. Bei vielen Übungen ist es zudem förderlich, trotz des Trainierens zu Hause vorab in einem Kurs oder bei einem Spezialisten die korrekte Übungsausführung zu lernen. Zudem ist der Sitzball nicht für alle Personen geeignet. Bei einer geringen Grundkraft für das Sitzen, bei starken Gleichgewichtsstörungen oder nach einer Gelenks-OP an der Hüfte sollte lieber auf ein anderes Trainingsgerät zurückgegriffen werden.

Weiterführende Lesehinweise

Wer sich näher über den vielseitigen Gymnastikball und seinen Nutzen informieren möchte, kann die Websites der einzelnen Hersteller besuchen oder sucht erste Informationen auf gängigen Internet-Wissensplattformen wie Wikipedia. Informationen über die einzelnen Einsatzbereiche des Balles finden sich in der Fachliteratur (zum Beispiel für Yoga und Pilates oder Schwangerschaftsgymnastik) sowie auf speziellen Internetseiten, unter anderem aus den wichtigen Bereichen Gesundheit, Fitness oder Physiotherapie.

Wer sich einen anschaulichen Eindruck von möglichen effektiven Übungen machen will, kann dies über einschlägige Videos tun. Die Plattform Youtube bietet hier eine Menge kostenloser Inspirationen für die eigene Übungspraxis.

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Gymnastikball / Pezziball / Sitzball

Der Gymnastikball: ein Klassiker mit vielen positiven Effekten

Er ist unter verschiedenen Namen bekannt und ein echter Klassiker für Sport, Gesundheit und Wellness geworden: Der Gymnastikball wird auch als Pezziball, Yogaball oder Sitzball bezeichnet und ist mit seinen vielen Einsatzgebieten von der Prophylaxe über die Therapie bis zur Rehabilitation weder aus spezialisierten Kliniken und Praxen noch aus Büros oder dem privaten Umfeld wegzudenken. Mit unterschiedlichen Größen und der fröhlichen Farbpalette, in der sie erhältlich sind, sind die Gymnastikbälle längst ein bekannter Blickfang geworden und nicht nur bei den Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Der folgende Überblick informiert über alles Wissenswerte rund um die kunterbunten Allrounder für gesundes Sitzen und funktionelles Training.

Der Gymnastikball als verlässlicher Helfer im Alltag

Es gibt wohl kaum ein Übungsgerät, das sich so vielseitig einsetzen lässt wie der Pezziball. Und damit ist längst nicht nur der Einsatz als Therapiegerät in Praxen von Ergo- und Physiotherapeuten oder als Spiel- und Sportgerät in Schulen und Kindergärten gemeint. Der flexible Allrounder kann auch zu Hause seinen Besitzer durch seine variablen Anwendungsmöglichkeiten durch den ganzen Tag begleiten und ist ein hübscher Hingucker, der Kindern wie Erwachsenen gefällt und vielfältigen Nutzen bringt.Das Multitalent im großen Ballformat ist zum Beispiel eine gute Gelegenheit, beim Frühstück, bei den Hausaufgaben oder den täglichen Büroarbeiten das rückengesunde aktive Sitzen zu praktizieren. Für den Nachwuchs ist der Pezziball im Kinderzimmer ein bunter Blickfang und ein motivierendes Spielzeug. Im Fall von Rückenschmerzen oder Verspannungen ist der Gymnastikball eine wirkungsvolle Möglichkeit, seine Beschwerden mit mäßig dosierter Aktivität statt mit Tabletten zu bekämpfen. Und auch zur Entspannung dient der verlässliche Alltagshelfer: Man kann sich bequem auf den Ball legen und nicht nur die Arme und Beine, sondern für einen Moment auch die Seele baumeln lassen. Das Hochlagern der Füße auf dem Ball entspannt nach einem anstrengenden Arbeitstag vor allem den unteren Rücken und ist zudem gut für die Gefäße, da der venöse Rückfluss des Blutes gefördert wird.

Kurze geschichtliche Entwicklung des Gymnastikball

Jeder kennt den kunterbunten Gymnastikball, doch nur die wenigstens wissen etwas über seine Herkunft: Der Pezziball ist tatsächlich ein gebürtiger Italiener. Seine Anfänge liegen bereits im Jahr 1950, als der italienische Produzent Ledragomma die ersten Bälle hinaus in die große weite Welt rollen ließ. Die Entwickler von Ledragomma hatten es nach langen Tests geschafft, einen Ball zu kreieren, der bei Beanspruchung die Luft in sich halten kann, dabei auch bei anspruchsvoller Belastung (Sitzen, Trainingsübungen) nicht platzt und somit sehr sicher für den Anwender ist. Im Hinblick auf das Material wurde der Pezziball in den folgenden Jahren konsequent immer weiterentwickelt. Das Ballmaterial sollte vor allem bestmöglich flexibel und gleichzeitig belastbar sein. Zudem wurden auch die immer wieder neu hinzukommenden Einsatzbereiche für den Ball berücksichtigt.Schnell wurde man im medizinischen Bereich, konkret auf dem Gebiet der Physiotherapie, auf den Nutzen der Gymnastikbälle für den Therapiebereich aufmerksam. Auch im Bereich der Prophylaxe von Erkrankungen und Beschwerdebildern, die durch Bewegungsmangel ausgelöst werden, wurde der Sitzball zunehmend eingesetzt. Immer mehr Übungen wurden entwickelt, die auch heute noch zum Standardrepertoire von Krankengymnasten gehören oder teilweise von gesundheitsbewussten Menschen auch zu Hause in Eigenregie durchgeführt werden.Die Entdeckung des Sitzballs für die eigenen vier Wände kam ebenfalls dadurch zustande, dass der vielseitig verwendbare Ball auch immer mehr für den Sport entdeckt wurde: Sowohl Schulen und Kindergärten als auch Vereine nutzten den Pezziball in den 70er Jahren in zunehmendem Maß. Und der Siegeszug des Allroundballes sollte sich fortsetzen: Zunächst kullerte der Sitzball in den Praxisbetrieb von Ergotherapeuten und schließlich auch als alternatives Sitzelement in die Bürobereiche gesundheitsorientierter Unternehmen.

Für wen eignet sich ein Gymnastikball?

Einer der Hauptcharakteristika des Gymnastikballs ist es, dass er aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeit für einen breitgefächten Personenkreis geeignet ist. Hier einige Anregungen, für wen der Pezziball besonders geeignet ist:
  • Gesundheitsorientierte Menschen. Wer sich fit halten will, ist beim multifunktionellen Sitzball genau richtig. Er ist dazu geeignet, schwache Muskeln zu kräftigen und verkürzte Muskelpartien zu dehnen. Der auffallende Ball im Großformat kann auch gut in Übungsreihen nach bestehenden Konzepten, etwa beim Pilates, sowie in Körper- und Entspannungsübungen aus dem Yoga eingebunden werden. Über das aktive Sitzen fördert er über die aufrechte Haltung die Rückengesundheit und ist ein wirksames Gerät für die Verbesserung der Balance. Auch zur Entspannung ist er ein hilfreiches Instrument.
  • Menschen mit orthopädischen Beschwerden. Der Gymnastikball korrigiert sanft, aber wirkungsvoll ungesunde Sitzpositionen und beugt daher gezielt Verspannungen und Schmerzen vor. Auch bei bereits bestehenden Beschwerden ist er – nach Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Orthopäden! – ein effizientes Mittel für funktionelles Training und kann als begleitender Therapiebestandteil in der Akutbehandlung oder der Rehabilitation eingesetzt werden. Auch im Rahmen von Kursen wie Rückengymnastik oder in der Rückenschule ist der vielseitige Pezziball vertreten.
  • Neurologische Patienten und behinderte Menschen. Ob Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Nervenschädigung nach Verletzungen: Im Reha-Bereich ist der flexible Gymnastikball ein beliebtes Therapieinstrument. Die Vertrautheit mit dem Medium Ball führt dazu, dass sich auch ängstliche Patienten oder behinderte Menschen auf die Bewegung auf und mit dem Ball einlassen können. Dadurch, dass der Pezziball ständig in Bewegung ist, weckt er Reflexe beim Patienten, aktiviert auch kleine Muskelgruppen und schult Gleichgewicht sowie räumliches Vorstellungsvermögen.
  • Kinder. Durch den vergleichsweise großen Ballumfang, die kunterbunten Farbe und das flexible Material ist der Pezziball bei Kindern sehr beliebt. Er bietet kreative Spielideen und beugt dem Bewegungsmangel vor. Da das Sitzen auf dem Gymnastikball und das Spielen mit dem Gerät die motorische Entwicklung beim Nachwuchs fördern, ist er auch für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen gut geeignet. Der bunte Ball hat dabei in der Regel einen großen Aufforderungscharakter, der zum Mitmachen motiviert.
  • Schwangere. Frauen, die ein Kind erwarten, fühlen sich mit zunehmendem Bauchumfang eingeschränkt und können vermehrt an Beschwerden wie Rücken- oder Ischiasschmerzen leiden. Das Sitzen auf dem Ball wird oft angenehmer empfunden als auf den gewohnten Sitzgelegenheiten oder gar das Liegen im Bett. Zudem dient der dynamische Sitz auf dem Gymnastikball dem Vermeiden von Verspannungen. In der Schwangerschafts- beziehungsweise Rückbildungsgymnastik kann der Pezziball ebenfalls eingesetzt werden.
  • Berufstätige. Einseitige Körperhaltungen auf der Arbeit und der allgemeine Bewegungsmangel sind mit ein Hauptfaktor für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten. Wer ab und zu den Bürostuhl als klassische Sitzgelegenheit mit dem Gymnastikball tauscht, wird zum auf sanfte Weise zum aktiven und aufrechten Sitzen gezwungen. Das verbessert die Haltung, stärkt die Rumpfmuskulatur und schützt so die Wirbelsäule.

Arten von Gymnastikbällen im Vergleich

Pezzibälle gibt es für verschiedene Anwendungsbereiche, weswegen sich im Lauf der Zeit eine ganze Reihe von Arten herausgebildet haben. Die Bälle können nach unterschiedlichen Kriterien differenziert werden. Hier die wichtigsten Einteilungsmöglichkeiten:
  • Bälle für Kinder und Erwachsene. Gymnastikbälle müssen an das Alter beziehungsweise die Größe des Benutzers angepasst sein. Das wird allein schon daran deutlich, dass jemand, der den Ball vorwiegend als Sitzgelegenheit benutzt, mit den Füßen stabil am Boden stehen muss. Aus diesem Grund gibt es Pezzibälle mit unterschiedlichem Durchmesser.
  • Bälle aus unterschiedlichen Kunststoffmischungen. Diese Differenzierung ist vor allem aus dem Grund wichtig, weil die Materialart ein wesentlicher Faktor für die Belastbarkeit des Balls ist.
  • Bälle mit unterschiedlicher Oberflächenstruktur. Man unterscheidet die einfachen glatten Sitzbälle und solche, die auf ihrer Oberfläche eine Struktur, in vielen Fällen deutlich spürbare Rillen, aufweisen. Eine solche Strukturierung macht den Pezziball in der Anwendnung griffiger, was bei unsicheren oder motorisch eingeschränkten Nutzern eine wertvolle Unterstützung sein kann.
  • Bälle für unterschiedlichen Bedarf. Ein klassischer Sitzball ist zum Beispiel in eher einfachen Varianten gehalten, während ein Pezziball für den Sportbedarf häufig robuster gestaltet ist, um die Belastbarkeit zu gewährleisten und damit die Verletzungsgefahr durch Platzen des Balles beziehungsweise Reißen des Kunststoffs zu reduzieren. Aus diesem Grund sind die einfachen Bälle als alternative Sitzgelegenheit auch in vielen Fällen deutlich günstiger als die Modelle, die einer größeren Beanspruchung standhalten sollen. Besonders aufwendig sind die Gymnastikbälle für den Therapiebedarf gearbeitet. Sie müssen ausreichend flexibel bei guter Belastbarkeit. Auch die Möglichkeit, die von vielen Patienten genutzten Bälle hygienisch einwandfrei zu reinigen, muss durch das verwendete Material einwandfrei gegeben sein. Die Profibälle für den Praxisbedarf sind in der Anschaffung meist etwas teurer, aber die Investition in einen haltbaren und hochwertigen Ball lohnt sich.
  • Designvarianten. Es werden für den unterschiedlichen Geschmack einfarbige oder bunte bunte Bälle angeboten.
Extratipp zur Auswahl des richtigen Pezziballs in Abhängigkeit von der Körpergröße. Eine Hilfe bietet die folgende Zuordnung (erster Wert = Körpergröße, zweiter Wert = empfohlener Balldurchmesser):
  • unter 1,40 m: 45 cm
  • bis 1,50 m: 55 cm
  • bis 1,75 m: 65 cm
  • bis 1,85 m: 75 cm
  • bis 2 m: 85 cm
  • ab 2 m: 95 cm
Wer zwischen zwei Größen steht, bekommt Informationen über einen qualifizierten Trainer oder Physiotherapueten sowie im Sanitätshaus. Hier erhalten Interessenten auch qualifizierte Auskunft über die Beanspruchbarkeit der Bälle (in der Regel zwischen 100 kg und 500 kg).

Das richtige Modell für den persönlichen Bedarf finden

Die Auswahl des bedarfsgerechten Modells ist wichtig. Nur dann wird der Ball zur ergonomisch geeigneten und bequemen Sitzgelegenheit und ist in seiner Struktur und Belastbarkeit auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Menschen beziehungsweise Patienten abgestimmt. Verantwortliche für den Vereins- und Schulbedarf sowie aus medizinischen Bereichen wie Klinik, Physio- oder Ergotherapiepraxis wählen oft eine breitgefächerten Palette von Durchmessern beziehungsweise Belastungswerten aus, um den Kindern, Jugendlichen oder Erwachsene das jeweils ideale Modell zur Verfügung stellen zu können.Wer sich privat einen der hilfreichenBälle kaufen möchte, findet qualifizierte Ansprechpartner für eine Beratung im Personal in medizinischen Therapiepraxen, bei Kursleitern in einschlägigen Volkshochschulkursen, bei den ausgebildeten Trainern und Übungsleitern in Fitnessstudios und den geschulten Mitarbeitern im Sanitätshaus. Bewertungen in den diversen Onlineforen können ebenfalls hilfreich sein. Hier gilt jedoch: Die Aussagefähigkeit von Bewertungen steigt mit der Anzahl derer, die sich beteiligen. Auch Testberichte, die es in regelmäßigen Abständen immer wieder von einschlägigen Instituten zu lesen gibt, sind eine wertvolle Hilfe rund um den Kauf.Doch auch alleine ist es möglich, den richtigen Ball für sich zu finden. Vor allem zwei Kriterien sind bei der Auswahl wichtig. Zunächst geht es um die richtige Zuordnung der eigenen Körpergröße zum jeweiligen Balldurchmesser. Dies ist mithilfe der obigen Tabelle möglich. Wer genau zwischen zwei Größen steht, wählt eher den kleineren Ball, um beim Sitzen auf jeden Fall einen stabilen Stand mit den Füßen am Boden zu haben. Das zweite wichtige Kriterium ist der jeweilige Verwendungszweck, den man für den Ball hat. Wer nur auf dem Pezziball sitzen will, braucht einen weniger robusten Ball als diejenigen, die mit dem Gymnastikball aufwendig trainieren oder ihre Kinder damit spielen lassen möchten. Das zweite wichtige Kriterium ist die Belastbarkeit des Balles, die nach dem eigenen Körpergewicht und dem geplanten Einsatzzweck ausgewählt werden sollte.Wer sich auf einem solchen Ball eher unsicher fühlt oder den ersten Pezziball seines Lebens kauft, wählt zum Beispiel ein Modell mit griffigen Rillen. Und last but not least ist auch das Design wichtig. Gerade dann nämlich, wenn man seine Kinder zu gesunden Aktivitäten oder aufrechtem Sitzen motivieren will, haben bunte Bälle oder Gymnastikbälle in der Lieblingsfarbe einen besonders hohen Aufforderungscharakter.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Wer sich für einen der vielseitigen Pezzibälle entscheidet, will natürlich ein Modell mit einem bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnis ergattern. Hier geht es darum, nicht einfach zum günstigsten Ballmodell zu greifen, sondern die zur Auswahl stehenden Bälle genau unter die Lupe zu nehmen. Hier lohnt sich wirklich der Blick auf die Gymnastikbälle der etablierten Hersteller. Auch wenn diese im ersten Moment etwas aufwendiger in der Anschaffung sind, machen sie sich dennoch durch ihre ausgezeichnete Qualität und Haltbarkeit auf die Dauer bezahlt.Wichtig ist auch die Entscheidung,ob man sich den Ball im Fachhandel (Sportgeschäft oder Sanitätshaus) oder lieber bequem online zulegt. Auch wenn manche Onlinehändler eine telefonische Beratung anbieten oder Fragen per Mail beantworten, kann dies den Praxistest in vielen Fällen nicht ersetzen. Sollte man sich also nicht sicher sein, ob ein Ball von der Größe her zum ergonomisch günstigen Sitzen passt oder das Oberflächenprofil griffig genug ist, macht es Sinne, den Pezziball vor Ort zu kaufen. Das gilt auch für alle, die sich zum ersten Mal einen Sitzball kaufen möchten und gar nicht sicher sind, ob sie damit überhaupt zurechtkommen. Wer dagegen schon einmal einen Ball besessen hat oder bei Freunden beziehungsweise Kollegen den Ball schon einmal testen konnte, kann natürlich auch den bequemen Weg der Onlinebestellung wählen. Das Risiko von Rücksendung und gegebenenfalls Umtausch kann dabei jedoch nie ganz ausgeschlossen werden.Egal, wo man seinen Gymnastikball letztendlich erwirbt: Der Schwerpunkt der Kaufentscheidung ist der zukünftige Anwendungsbereich des Balles. Je nachdem, ob jemand einfach eine alternative und gesunde Sitzgelegenheit sucht, einen wirkungsvollen Helfer für Aktivität und Entspannung in der Schwangerschaft braucht oder den Ball für privates Training beziehungsweise professionelle Therapiezwecke einsetzen will, unterscheiden sich auch die dafür idealen Ballmodelle. Die Wahl des perfekten Balles hängt also vor allem davon ab, wie groß das Modell sein muss und welche Belastungen es aushalten soll.Wie bei vielen anderen Käufen auch gehört eine genau Überprüfung des Produkts dazu: Ist der Ball in einwandfreiem Zustand (Oberfläche, Ventil) und gegebenenfalls originalverpackt? Sind Zubehörteile, die im Lieferumfang beschrieben wurde, auch wirklich dabei? Ist bei einer Onlinebestellung die Versandverpackung bei Lieferung in Ordnung? Wurden Größe, Farbe und eventuell Menge nach Bestellung geliefert? Auch hier punktet der Kauf im Geschäft, da eventuelle Zweifel sofort angesprochen und mit den fachkundigen Mitarbeitern geklärt werden können. Der Onlinekauf ist dagegen für Menschen mit Einschränkungen in der Mobilität oder wenig Zeit eine gute Alternative.

Die beliebtesten Modelle im Überblick

Ungebrochener Beliebtheit unter den Gymnastikbällen erfreuen sich nach wie vor die Modelle des Originalherstellers, mit dem der Siegeszug der kunterbunten Bälle einst begann: Der italienische Markenhersteller Ledragomma ist mit seinen Pezzibällen mit dem Anti-Burst-System immer noch am Markt. Die Pezzibälle sind in den typischen knalligen wie Gelb, Rot und Grün und unterschiedlichen Durchmessern erhältlich und entsprechen den medizinischen Standards für Therapiezwecke. Sie sind von der Sitzgelegenheit bis zur Schwangerschaftsgymnastik für eine breitgefächerte Palette von Anwendungsbereichen geeignet und überzeugen durch die Schonung der Wirbelsäule und anderen Gelenke. Die Belastbarkeit ist mit etwa 400 kg angegeben und spricht für eine überaus niedrige Verletzungsgefahr und eine dauerhafte Haltbarkeit. Gleichermaßen zum Sitzen wie zum moderaten Üben sind auch die bis 150 kg belastbaren und in mehreren Farben beziehungsweise Größen erhältlichen Bälle von Gorilla Sports geeignet, die sogar mit einem komfortablen Blasebalg ausgeliefert werden.Beliebt ist auch der Workoutball von Sportastisch, der vor allem für den Sport- beziehungsweise Gymnastikbereich inklusive therapeutischer Übungen geeignet ist. Der Ball aus dem Premium-Segment hat einen Durchmesser von 65 cm und ist mit zusätzlichem Zubehör wie einer Luftpumpe sowie Widerstandsbändern ausgerüstet. Zudem gibt es eine Extragarantie von drei Jahren sowie ein informatives E-Book für den Nutzer. Auch der blaue Ball von Sportastisch ist aus haltbarem Anti-Burst-Material und daher besonders haltbar. Eine Alternative für den Therapiebereich ist der Physioball. Er ist besonders für den professionellen Praxisbereich geeignet und in drei verschiedenen Farben beziehungsweise Größen für bedarfsgerechtes Trainieren verfügbar.Ein in mehreren Farben und Größen erhältlicher Qualitätsball ist der My Ball Soft von TOGU. Mit einer Belastung von 500 kg ist er besonderes widerstandsfähig. Er ist für das umfassende Ganzkörpertraining, die Mobilisierung der Wirbelsäule und die Schulung des Gleichgewichts geeignet und wird mit einem informativen Übungsposter ausgeliefert. Für den TOGU-Ball gibt es auch ein passende Ballschale.

Neu- oder Gebrauchtkauf – Vorteile und Risiken

Prinzipiell ist die Anschaffung des Pezziballs im neuen oder gebrauchten Zustand möglich. Der folgende Überblick informiert über die wesentlichen Varianten des Kaufs.Der Neukauf ist direkt vor Ort in einem Fachgeschäft, ab und zu als spezielles Angebot auch in diversen Einkaufsmärkten sowie natürlich über diverse Shops Internet möglich. Der Neukauf hat den Vorteil, dass für das Produkt zum einen die gesetzliche Gewährleistung gilt, zum anderen in vielen Fällen auch noch spezielle Herstellergarantien gegeben werden. Zudem ist häufig durch die intakte Originalverpackung ersichtlich, dass das Produkt noch nicht in Händen eines anderen Kunden gewesen ist, der es womöglich benutzt und dann umgetauscht hat.Ein Nachteil, der gleichzeitig zum Vorteil des Gebrauchtkaufs wird: Fabrikneue Bälle sind naturgemäß natürlich teurer als die Modelle, die vom Vorbesitzer bereits benutzt wurden. Hier kann sich der Käufer allerdings nie sicher sein, wie es um die Vergangenheit und auch den aktuellen Zustand des Balles bestellt ist. Allerdings ist beim Kauf gebrauchter Bälle noch einmal zwischen dem Erwerb mit persönlicher Betrachtung und direkter Übergabe sowie dem Kauf von Gebrauchtware im Internet zu unterscheiden: Während man sich beim direkten Kauf, etwa durch den Kauf über eine Annonce in der örtlichen Zeitung, seinen eigenen Eindruck vom Zustand des Balles und der Seriosität des Verkäufers machen kann, ist beim Internetkauf immer ein größeres Risiko dabei. Wer sich einen Gymnastikball auf den einschlägigen Internetplattformen kauft oder ersteigert, muss mit der Tatsache rechnen, dass der Sitzball durch den Privatkauf von Gewährleistung, Umtausch oder Rücknahme ausgeschlossen ist und man sich trotzdem ein gebrauchtes Produkt kauft, das man noch nicht einmal selbst in Augenschein genommen hat.Aussagen von Verkäufern gebrauchter Bälle muss der Käufer zwangsläufig blind vertrauen. Egal, ob es um eine eventuelle Anzahl von Vorbesitzern geht, um das Alter des Balles oder eventuell problematische Vorkommnisse im Vorfeld. Aus diesem Grund ist gerade all denjenigen, die Bälle für den professionellen Gebrauch (also zum Beispiel in Praxen für Physiotherapie oder Ergotherapie, für Schulen oder Kindergärten, Fitnessstudios oder Yogastudios) benötigen, vom Gebrauchtkauf abzuraten. Wichtige Voraussetzungen wie Sicherheit oder Belastbarkeit bei unbekannten Modellen können einfach nicht zu 100 Prozent überprüft werden.Für Privatpersonen kann der Kauf eines Gebrauchten ein lukratives Geschäft sein. Vor allem ist das dann der Fall, wenn man das Sitzen oder die Gymnastik mit diesen Bällen erst einmal ausprobieren möchte. Eine Garantie auf einwandfreie Qualität gibt es jedoch nie. Das einzige wirklich überzeugende Argument für den gebrauchten Ball ist also nur der geringere Preis und die damit verbundene Kostenersparnis.

Empfehlung für Gymnastikbällen aus zweiter Hand

Egal, ob es um finanzielle Überlegungen geht oder der Gebrauch des Gymnastikballes erst einmal ausprobiert werden soll: Wer sich für die Gebrauchtvariante entscheidet, sollte einige Tipps beherzigen. Zunächst ermöglicht der persönliche Kauf vor Ort die Möglichkeit, den Ball genau unter die Lupe zu nehmen. Es sollte dabei vor allem darauf geachtet werden, ob der Kunststoff Beschädigungen aufweist und ob der Ball bei Beanspruchung auch die Luft hält. Auch der Zustand des Ventils sollte genau überprüft werden. Weiterhin ist wichtig, darauf zu achten, ob das versprochene Zubehör wie Luftpumpe oder Blasebalg, Informationsmaterial oder Ballschale auch wirklich dabei und in ordnungsgemäßem Zustand ist.Wer im Internet kauft, sollte noch sorgfältiger vorgehen. Wichtig ist, dass der Beschreibung des Balles durch den Käufer auch aussagefähiges Bildmaterial beigelegt ist. Ist dies nicht vorhanden oder fehlen wichtige Details in der Beschreibung, sollte man den Verkäufer bitten, diese umgehend nachzureichen. Wenn der Kauf über ein Internetportal mit Bewertungssystem erfolgt, macht es Sinn, sich die Bewertungen dieses Verkäufers anzusehen. Je mehr positive Bewertungen erfolgt sind, umso eher ist von einem seriösen Geschäftspartner auszugehen. Wer sich einen persönlicheren Eindruck machen will, kann den Verkäufer auch bitten, ein telefonisches Gespräch in Bezug auf den Zustand und die Vorgeschichte des Sitzballes zu führen.

Übungen mit Gymnastikbällen

Ein Gymnastikball bringt eine breitgefächerte Übungsvielfalt mit sich, die im Umfeld von Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen, zum großen Teil aber auch zu Hause in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden können. Wer daheim übt, sollte die korrekten Übungen allerdings beim Experten erlernen und sich gegebenenfalls fachmännisch korrigieren lassen.Diese zehn Übungen sollte jeder kennen:
  • Der aufrechte Sitz. Die Basisübung ist es, die dem Gymnastik oder Pezziball auch den Namen Sitzball gegeben hat. Durch die dynamische Sitzgelegenheit hat der Mensch, der auf dem Ball Platz nimmt, nicht die Möglichkeit, sich wie auf einem Stuhl gemütlich an der Rückseite anzulehnen. Das Becken muss aufgerichtet und durch diesen aktiven Sitz eine aufrechte Haltung eingenommen werden. Das stärkt die kleinen Rumpfmuskeln, stabililsiert die Wirbelsäule und schult zudem das Gleichgewicht. Extraplus: Wer sein Becken auf dem Pezziball nach links und rechts, nach vorne und hinten bewegt, mobilisiert Hüfte und unteren Rücken. Dies kann ebenfalls Verspannungen und Schmerzzuständen vorbeugen.
  • Rückenlage mit auf dem Ball abgelegten Unterschenkeln. Statisch ausgeführt ist dies eine der wohltuenden Enspannungsübungen, die für Bandscheibengeplagte ebenso sinnvoll sind wie für Schwangere oder einfach nur Gestresste nach einem harten Arbeitstag. Zudem ist die Übung auch eine Wohltat für die Gefäße im Unterschenkelbereich,da der venöse Rückfluss aktiviert wird. Besonders an heißen Tagen oder nach langem Sitzen werden geschwollene Beine und Fußgelenke auf diese Weise wirksam entlastet. Werden aus dieser Position heraus aber die Beine kontrolliert nach rechts und links bewegt, werden Gesäß und schräge Bauchmuskeln gekräftigt. Die unteren Wirbelsäuleabschnitte werden darüber hinaus mobilisiert und eventuell bestehende Blockaden gelockert. Wichtig: Der untere Rücken muss bei der gesamten Übungsausführung fest an der Matte bleiben.
  • Brettposition. Die Brettposition ist die klassische Liegestützposition, bei der die Füße auf dem Gymnastikball platziert werden und die Hände direkt unter den Schultern ausgerichtet auf dem Boden stehen. Bauch und Gesäß sind angespannt, denn der Rücken muss gerade sein und darf keineswegs durchhängen. Es ist hilfreich, sich bei den ersten Versuchen im Spiegel auf eine exakte Haltung hin zu kontrollieren. Allein diese Position ist bereits geeignet, eine Vielzahl von Muskeln, vor allem im Bereich von Schultern, Armen, Rücken, Bauch und Gesäß zu kräftigen. Werden nun wie beim Liegestütz die Ellbogen gebeugt und wieder gestreckt, werden Brustmuskulatur und die Arme (Trizeps) noch intensiver trainiert.
  • Übungen in der Bauchlage auf dem Ball. Hier ist ein ganzer Komplex von Übungen möglich. Werden bei auf dem Boden stehenden Händen die Beine (abwechselnd oder beide gleichzeitig) angehoben, dient dies der Kräftigung von Gesäß und unterem Rücken. Das zusätzliche Anwinkeln des Unterschenkels hat einen wirkungsvollen Trainingseffekt auf die Muskulatur der Oberschenkelrückseite. Stehen dagegen die Füße auf dem Boden und die Arme werden vom Boden abgehoben, trainiert dies vor allem die Muskulatur der Schulter und des oberen Rückens. Entspannender Abschluss: Das lockere Liegen in Bauchlage auf dem Bund dehnt und entspannt den oft gestressten und damit verkürzten unteren Rücken.
  • Rollen auf dem Ball in Rückenlage. Aus der Rückenlage auf dem Ball mit angewinkelten Beinen und auf dem Boden stehenden Füßen rollt man auf dem Gymnastikball nach vorne und nach hinten. Der Ball wandert also auf der Rückenpartie des Übenden von oben nach unten. Dies hat vor allem zwei Effekte: Zum einen wird die Rumpfmuskulatur durch die für diese Übung erforderliche Ganzkörperspannung gekräftigt und bietet der empfindlichen Wirbelsäule damit einen besseren Schutz. Zum anderen hat das Rollen auf dem weichen und elastischen Ball einen entspannenden Massageeffekt auf den Rücken. Verspannungen können sich lösen und Schmerzzustände gelindert oder gar ganz beseitigt werden.
  • Hüftbeugung auf dem Ball. Der Übende befindet sich mit dem Gesicht nach unten nur mit den Unterschenkeln auf dem Ball, die Hände sind unter den Schultern stabil am Boden. Nun werden Knie und Hüfte angewinkelt, dabei rollte der Übende kontrolliert nach vorne, bis nur noch seine beiden Fußriste Kontakt mit dem Ball haben. Anschließend geht es ebenso langsam wieder in die Ausgangsposition zurück. Diese Übung mit dem Pezziball ist eine hervorragende Ganzkörperkräftigung, trainiert insbesondere aber die Hüftbeuger sowie die gerade Bauchmuskulatur, der als Gegenspieler zum unteren Rücken im gesundheitsorientierten Training eine besondere Aufmerksamkeit zukommen sollte.
  • Der klassische Crunch. Der Crunch ist auch auf der Matte die klassische Übung zur Kräftigung der geraden Bauchmuskulatur,die zusammen mit dem unteren Rücken einen wertvollen Teil der die Wirbelsäule schützenden Rumpfmuskulatur bilden. Der Übende liegt in Rückenlage auf dem Gymnastikball, wobei der Schwerpunkt des Balles im unteren und mittleren Rückenbereich liegt. Die Füße stehen stabil auf dem Boden. Die Arme sind angewinkelt.Die Ellenbogen zeigen nach außen und die Fingerspitzen liegen locker an den Schläfen.Aus der dauerhaften Bauchspannung heraus werden Oberkörper und Schultern nach oben geführt und dann wieder abgesenkt. Dies geschieht immer ohne Schwung und bei fließender Atmung.
  • Der seitliche Crunch. Der seitliche Crunch trainiert die seitliche Bauchmuskulatur und ist auch für die Formung einer attraktiven Taille zuständig. Der Übende liegt in Seitenlage auf dem Ball.Der Körper bildet eine gerade Linie und die Füße sind am Boden. Die obere Hand liegt wie bei den geraden Crunches an der Schläfe. Die untere Hand zieht zum gleichseitigen Oberschenkel. Der Übende aktiviert die oben liegende Flankenregion und zieht damit seinen Oberkörper kontrolliert nach oben.Der Bewegungsradius ist dabei geringer als beim geraden Crunch. Dennoch wird die Übung ebenso langsam und vor allem ohne Schwung ausgeführt. Für eine bessere Stabilität können die Füße am Boden auch etwas versetzt aufgestellt werden.
  • Variables Oberschenkeltraining.Der Übende sitzt mit geradem Rücken und nach vorne gerichtetem Blick auf seinem Pezziball. Ein Bein wird nach vorne gestreckt und der Fuß geflext, das heißt, die Zehen werden in Richtung Körper angezogen. Nun wird das gestreckte Bein langsam und ohne Schwung bis in die Waagrechte angehoben und anschließend wieder kontrolliert gesenkt. Eine Alternative ist es, das Übungsbein vom Boden zu lösen, bis der Oberschenkel parallel zum Boden verläuft. Anschließend wird das Bein kontrolliert im Kniegelenk gestreckt und wieder gebeugt.
  • Der Beckenlift (Schulterbrücke). Diese Übung ist perfekt für die Kräftigung von Rücken und Gesäß. Ausgangsposition ist die Rückenlage mit auf dem Gymnastikball abgelegten Unterschenkeln. Mit durchgehender Körperspannung wird nun das Becken angehoben, bis der Übende nur noch mit den Schultern am Boden liegt und der Körper eine gerade Linie bildet. Wichtig ist es dabei, nicht ins Hohlkreuz zu fallen. Anschließend wird der Körper in umgekehrter Weise wieder abgesenkt. Die Übung wird kontrolliert und ohne Schwung bei fließendem Atem durchgeführt.

Technische Details von Gymnastikbällen

Im Hinblick auf den Pezziball gibt es vor allem zwei Merkmale, die entscheidend für seine Funktionsfähigkeit als Sitzgelegenheit oder Trainingsgerät sind. Zum einen ist dies der Durchmesser, der in der Regel zwischen 45 cm und 95 cm liegen kann (Durchschnitt etwa 65 bis 75 cm). Für nahezu alle Verwendungszwecke ist der Durchmesser so zu wählen, dass der Besitzer des Balles mit beiden Füßen stabil auf dem Boden stehen kann. Eine Ausnahme ist das Yoga, das die Bälle aufgrund der speziellen Übungsformen oft in etwas kleinerem Durchmesser benötigt. Wichtig für Familien mit mehreren Kindern: Der passgenaue Durchmesser hängt vom Alter der Kinder beziehungsweise deren Körpergröße und Beinlänge ab. Es genügt also nicht, einen einzigen Ball für unterschiedlich große Kinder zu kaufen!Die andere wichtige Größe für einen Gymnastikball ist seine Belastbarkeit. Hier ist die Spanne sehr groß. Sie kann je nach Modell von circa 150 kg bis 500 kg reichen. Bestimmende Faktoren hierfür sind das verwendete Material, das die Luft behalten und gleichzeitig das Gewicht des Sitzenden oder Trainierenden abfedern muss, und vor allem die Dicke der äußeren Schicht, die von etwa einem halben bis zu drei Millimetern reichen kann. Eine robuste Außenschicht ist wichtig, damit der Ball auch vor mechanischen Schädigungen, zum Beispiel durch spitze Gegenstände, geschützt wird.

Aufbau und Funktionsweise

Der Gymnastikball kann aus PVC oder Gummi bestehen.Beide Materialien sind sehr elastisch, der Gummiball wiegt etwas mehr als der PVC-Ball. Jeder Hersteller schwört bei der Produktion seiner Bälle auf eine etwas andere Art der Materialzusammensetzung. Ein belastbarer Gymnastikball, der nicht nur zum Sitzen, sondern auch für Fitness oder Therapie eingesetzt wird, sollte aus hochwertigem Anti-Burst-Material bestehen. Hier entwickelte bereits der erste Hersteller, Ledragomma, einen solchen Prototypen aus robustem Material.Vor allem für den professionellen Gebrauch ist es unverzichtbar, einen Ball mit dem sogenannten GS-Siegel zu wählen. Dieses Gütesiegel weist auf eine sorgfältige Prüfung hin und gibt dem Besitzer das gute Gefühl, einen Ball gekauft zu haben, der bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auch bei größeren Belastungen nicht platzen kann. Dieser Sicherheitsaspekt reduziert die Verletzungsgefahr und ist vor allem für therapeutische Praxen oder Schulen wichtig.Zur inneren Schicht, die die Luft hält, kommt eine äußere Schicht. Sie muss einerseits elastisch genug sein, um alle Belastungen, die auf sie eintreffen, genügend abzufedern. Zum anderen muss sie widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen sein. Wichtig für den Besitzer eines Balles: Die Kunststoff-Außenfläche des Balles ist zwar leicht zu reinigen (und sollte dies aus hygienischen Gründen auch sein). Doch dürfen dafür nur erlaubte Reiningungsmittel verwendet werden, um ein Poröswerden des Materials durch bestimmte Stoffe zu vermeiden.Neben den beiden Ballschichten gehört zum Aufbau und der bestimmungsgemäßen Funktion des Sitzballes natürlich auch das leistungsfähige Ventil. Es dient dazu, dass das Luftvolumen im Ball immer bedarfsgerecht aufgefüllt werden kann und verhindert zugleich ein Entweichen der in den Ball gepumpten Luft. Damit das Ventil immer im korrekten Zustand bleibt, sind vor allem zwei Dinge zu beachten: Das Hineinpumpen der Luft sollte am besten nur mit Originalzubehör vom Hersteller oder einer wirklich passgenauen Alternative erfolgen. Zum anderen muss das Ventil vor Verunreinigungen geschützt werden. Und: Natürlich darf der Ball über das vorgeschriebene Maß hinaus nicht aufgepumpt werden, um ein Platzen zu vermeiden!

Namhafte Hersteller

Einige bekannte Hersteller wurden im Verlauf bereits genannt. Hier soll jedoch noch einmal eine übersichtliche Darstellung ergänzt werden. Als Hersteller und Namensgeber des Original-Pezziballs darf der italienische Produzent Ledragomma freilich nicht fehlen. Zudem gibt es weitere Marken, die im Laufe der Zeit hochwertige Bälle auf den Markt gebracht haben, oft mit einer Spezialisierung auf einen bestimmten Einsatzzweck wie den therapeutischen Bereich, Schwangerschaftsgymnastik, Yoga, Fitness- und Vereinssport oder das rückengerechte Sitzen zu Hause oder im Betrieb.Weitere leistungsstarke Anbieter mit größerem Sortiment sind TOGU, Physionics oder DoYourFitness. Für therapeutische Zwecke gehört Physioball zu den passenden Modellen, während Sportastisch und Gorilla Sports die Fitnesssparte bedienen. Zudem finden sich die Yogistar-Produkte, die den Bereich Yoga und Pilates abdecken. Weitere Optionen sind Schildkröt, HUDORA oder Trenas.Selbstverständlich liefern die Produktvergleiche von unabhängigen Testeinrichtungen oder die Beurteilungen, die Nutzer im Internet abgeben, eine gute Einschätzung der Qualität der einzelnen Ballmodelle beziehungsweise Produzenten. Dennoch ist der Sitzball auch ein Gerät, das sehr individuell angepasst werden sollte. Demnach muss das teuerste Modell nicht unbedingt das sein, das persönlich am besten passt und individuell den meisten Nutzen mit sich bringt. Dies liegt schon alleine an den unterschiedlichen Voraussetzungen (Komfortbedürfnis, Vorerkrankungen, Trainingswunsch), die die einzelnen Menschen mitbringen.

Wie, wann und wie oft sollte ein Gymnastikbällen benutzt werden?

Rund um die Häufigkeit und Dauer der Anwendung des Sitzballes gibt es keine eindeutige und vor allem allgemeingültige Regel. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Einsatzfeldern des Balles: Es liegt auf der Hand, dass für so zahlreiche Felder wie Prophylaxe, Therapie oder Rehabilitation, für Yoga oder Fitness, zum Sitzen oder für die Entspannung keine einheitliche Empfehlung aufgestellt werden kann. Dennoch sollen an dieser Stelle einige allgemeine Hinweise gegeben werden.Für das Sitzen am Schreibtisch wird oft empfohlen, die Zeit von zwei Stunden für das Benutzen eines Pezziballes nicht zu überschreiten. Anfänger in Sachen Sitzball können sich zur ersten Orientierung durchazs an diese Regel halten. Die Dauer, im Rahmen derer das Sitzen auf dem Ball für den einzelnen Menschen angenehm und effektiv ist, ist jedoch individuell und daher unterschiedlich.Für den Fitnessbereich wird häufig ein dreimaliges Training für die Dauer von 20 bis 30 Minuten empfohlen. Auch das ist eine gängige Praxis, muss aber für den einzelnen Übenden nicht unbedingt ideal sein. Hier geht es ebenfalls um die individuellen Voraussetzungen, die jemand mitbringt. Wer beispielsweise mit großem Übergewicht oder ausgeprägter Untrainiertheit an die Sache geht, findet 20 Minuten Training am Stück womöglich zu lange beziehungsweise anstrengend. Hier kann es eine Maßnahme sein, vielleicht nur zehn Minuten zu üben und dafür fünf Tage in der Woche mit dem Gymnastikball an seiner körperlichen Fitness zu arbeiten. Ein anderer Fall ist zum Beispiel eine Frau, die aus einem fordernden Leistungssport heraus in eine Schwangerschaft geht. Wenn sie den Pezziball dazu nutzt, während ihrer Schwangerschaft fit zu bleiben, wird sie im Rahmen ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit vielleicht öfter und auch länger mit dem Gerät trainieren. Ein Mensch, der unter der Woche beruflich sehr eingespannt ist, nutzt den Ball nach anstrengenden Arbeitstagen vielleicht nur als Entspannungshilfe und macht dafür am Wochenende ein umso intensiveres Training mit dem vielseitigen Gerät.Auch was den Zeitpunkt des Übens angeht, können keine konkreten Empfehlungen ausgesprochen werden, da es sich um ein sehr individuelles Thema handelt. Zunächst richtet sich die Tageszeit natürlich nach den Rahmenbedingungen in Alltag und Beruf. Die Hausfrau übt vielleicht am besten vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, während der Berufstätige dazu vielleicht nur am Abend Zeit hat. Zudem gibt es bei allen Menschen auch eine Tagesform zu der man leistungsfähiger ist als sonst. Während der eine gleich am Morgen mit Euphorie ans Training gehen kann, ist der andere erst abends richtig fit und trainiert, wenn andere sich schon auf der Couch gemütlich gemacht haben.Ein paar Grundregeln sollten aber dennoch eingehalten werden: Wie bei jeder anderen Art von Fitnessaktivität sollte bei größerer Anstrengung oder bestimmten Positionen (Bauchlage auf dem Ball, Rückenlage mit auf dem Ball aufgelegten Beinen) ein gewisser Abstand zwischen einem üppigen Essen und der Beschäftigung mit dem Ball liegen. Wer zum Beispiel bei Übungen mit Vorbeugen leicht Kreislaufprobleme bekommt, wärmt sich vor dem Workout mit dem Ball ein bisschen auf und bringt den Kreislauf in Schwung. Wenn der Ball dagegen zum Entspannen eingesetzt wird, sollte dies in einem ruhigen Raum und ohne Störung von anderen Personen oder durch das Klingeln des Telefons erfolgen.Generell sollte man sich für das Üben mit dem Gymnastikball Zeit nehmen. Wer unter Stress trainiert und mit den Gedanken nicht bei der Sache ist, führt Übungen häufig weniger korrekt aus. Das kann nicht nur den Trainingseffekt verringern, sondern auch zu Verspannungen oder Verletzungen führen. Grundsätzlich macht es auch Sinn,vor Aufnahme eines regelmäßigen häuslichen Trainings bei einem Experten (zum Beispiel Physiotherapeut oder Übungsleiter) oder in einem Kurs (Fitnessstudio, Volkshochschule oder Rehasport) unter fachlicher Anleitung genau zu erlernen, wie man auf dem Pezziball sitzt und wie die korrekten Übungsausführungen aussehen.

Wann ist vom Gebrauch eines Gymnastikbällen abzuraten?

Generell ist der Pezziball Sitzgelegenheit und Therapiegerät für den vielseitigen und dauernhaften Einsatz bei nahezu allen Personengruppen. Es gibt jedoch auch einige Fälle, in denen auf die Verwendung des Balles lieber verzichtet werden sollte.Zunächst gilt das für Personengruppen,die aufgrund ihrer Größe nicht bequem auf einem Ballmodell sitzen können. Wenn der Nachwuchs für die kleinste Ballgröße noch zu klein ist oder wenn ein Erwachsener eine außerordentlich große Beinlänge hat, ist das ergonomisch sinnvolle Sitzen auf dem Ball nicht möglich. Hier finden sich, gegebenenfalls mit Unterstützung eines Physiotherapeuten oder einer Fachkraft in einem Reha-Geschäft, wirkungsvolle Alternativen.Auch Schwangere im fortgeschrittenem Stadium sollten vorsichtig sein. Im Grund ist der Sitzball gerade für diese Personengruppe eine spürbare Entlastung. Dennoch sollte die Schwangere nur dann den Ball nutzen, wenn sie alle Bewegungen noch ohne Unterstützung durchführen kann oder während der Übungszeit eine Person in der Nähe hat, die ihr gegebenenfalls helfen kann.Der Pezziball tut auch in der Regeneration nach Krankheiten oder Verletzungen gut. Dennoch gilt: In der Akutphase sollte man (wie beim Fitnesssport auch) auf das Üben verzichten und höchstens Entspannungsübungen mit dem Ball durchführen. Menschen mit fiebrigen Erkältungen sollten ebensowenig mit dem Ball trainieren wie Personen direkt nach einer Operation, zum Beispiel dem Einsetzen eines Hüftgelenks oder nach einer Bandscheiben-OP. Gerade im postoperativen Zustand kann man sich schaden, wenn man auf dem Ball einmal die Balance verliert und es zu einer ruckhaften Bewegung kommt. Deshalb gilt: Eigenständiges Benutzen des Balles sollte erst dann erfolgen, wenn der behandelnde Arzt dazu sein Einverständnis gegeben hat.Bei Menschen mit Handicaps ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten. Generell ist der Gymnastikball eine gute Möglichkeit, muskuläre, orthopädische oder neurologische Krankheitsbilder im Zusammenspiel mit den laufenden Therapien zu verbessern. Dennoch verbietet sich das alleinige Üben, wenn einer Person dafür entweder die notwendige Gleichgewichtsfähigkeit oder die Grundkenntnisse fehlt. Beispiele sind Patienten kurz nach einem Schlaganfall oder mit einem akuten Schub von Multipler Sklerose. Bei Kindern oder Erwachsenen mit Anfallsleiden wie Epilepsie oder dem gutartigen Lagerungsschwindel sollte ebenfalls eine Person in der Nähe sein, damit die Sturzgefahr vermindert und auf diese Weise Verletzungen vorgebeugt werden kann. In diesem Zusammenhang soll auch darauf hingewiesen werden, dass der Gebrauch des Gymnastikballes unter Einfluss von Alkohol oder ähnlich wirkenden Genussmittel nicht sicher ist.Auch exzessiver Gebrauch ist, wie bei allen anderen Haltungen oder sportlichen Bewegungen, nicht anzuraten. Wenn das Dauerstress auf dem Ball im Büro oder beim Lernen zu anstrengend wird, sollte wieder für einige Zeit auf den herkömmlichen Schreibtischstuhl gewechselt werden.

Sicherheits- und Pflegehinweise

Generell gilt die Faustregel: Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und ein richtiger Lagerung ist der Gymnastikball ein sehr sicheres Trainings- und Sitzgerät. Wichtig ist, dass er fachgerecht aufgepumpt ist. Zu wenig Luft beeinträchtigt die ideale Elastiziztät und damit die Trainingswirkung. Zu wenig Luft birgt die Gefahr des Platzens in sich.In Bezug auf die Lagerung gibt es zwei Möglichkeiten. Wenn der Ball nur sporadisch zum Einsatz kommt, ist natürlich ein Abpumpen für die platzsparende Unterbringung möglich. Wer seinen Ball allerdings nahezu täglich nutzt,sollte sich beispielsweise eine praktische Ballschale gönnen.In ihr wird der Pezziball komfortabel und sicher gehalten, kann nicht davonkullern und ist für den nächsten Einsatz sofort wieder bereit. Wichtig ist es, den Ball nicht direkt neben einer Heizung zu parken.Auch bei der Reinigung und Pflege des Gymnastikballes gilt es aufzupassen: Der Ball kann gründlich gereinigt werden (für den Therapiebereich ist dies sogar zwingend notwendig), aber nur mit schonenden Mitteln. Konkret bedeutet dies, dass auf Chemikalien und Alkohol unbedingt verzichtet werden muss, damit der Kunststoff nicht beschädigt wird. Es ist auch wichtig, für das Säubern nur einen feuchten Lappen oder weichen Schwamm zu nehmen. Die Verwendung von Schwämmen mit kratziger Seite sowie von Bürsten, womöglich mit scharfkantigen Borsten, sollte unterbleiben, damit der Ball in seiner attraktiven Optik und in seiner Funktionsfähigkeit dauerhaft erhalten bleibt.

Nützliches Zubehör

Da jeder Gymnastikball (wie zum Beispiel auch ein Fahrradreifen) naturgemäß mit der Zeit ein wenig Luft verliert und für den einwandfreien Zustand wieder aufgepumpt werden muss, sind die dafür geeigneten Gerätschaften das wichtigste Zubehör. Neben einer klassischen Pumpe erfüllen auch ein Blasebalg oder ein Kompressor diesen Zweck. Wichtig: Niemals sollte versucht werden, den Ball selbst aufzublasen. Neben der unverhältnismäßig großen Anstrengung ist dies auch für den Ball ungünstig, da zu viel Feuchtigkeit in sein Inneres geleitet werden könnte.Zu den weiteren nützlichen Zubehörteilen für einen Sitzball gehört die sogenannte Ballschale, die sowohl dem sicheren Aufbewahren als auch als Hilfsmittel dienen kann: Die Schale gibt unsicheren Personen, die zum ersten Mal mit dem Sitzball arbeiten wollen, eine hilfreiche Unterstützung in der anfangs ungewohnten Balance-Situation. Eine Alternative zur Ballschale ist der Stopperball. Für viel Komfort sorgt auch die Stapelhilfe, die für Vereine oder Praxen mit mehren Bällen eine ideale und vor allem sichere Verstaumöglichkeit bietet. Für längeres Sitzen oder Leute mit mangelnden Fähigkeiten rund um Kraft oder Gleichgewicht kann der Ball auch in einen speziellen Stuhl mit Rückenlehne eingepasst werden.Wer alleine und nicht mit Unterstützung eines Physiotherapeuten, Sportlehrers oder Kursleiters trainieren will, findet Hilfe bei Modellen mit Informationsmaterial wie E-Books oder Infopostern. Selbst Online-Videos zum Nachmachen von Übungen in Echtzeit sind bei manchen Herstellern mit im Angebot.Tipp für alle, die ihren Pezziball in ein umfangreiches Workout aus Gymnastik-, Kräftigungs- und Dehnübungen einbauen wollen: Der wandlungsfähige Gymnastikball kann zusammen mit Therabändern und einer Gymnastikmatte zu einem kleinen Sport- und Fitnessstudio mitten in den eigenen vier Wänden werden! Diese Kombination bietet im Übrigen auch Kinder eine Menge Anregung für eine aktive und damit gesunde Freizeitgestaltung.

Fazit: Vor- und Nachteile der Nutzung eines Gymnastikbällen

Es liegt auf der Hand, dass der Gymnastik- oder Pezziball durch seine Anwendungsvielfalt für einen breiten Personenkreis spürbar mehr Vor- als Nachteile zu bieten hat. Dennoch sollen die wichtigsten Argumente an dieser Stelle noch einmal zusammengefasst werden.Hauptvorteil des Gymnastikballes ist die Möglichkeit, ihn in unterschiedlichen Einsatzbereichen individuell einzusetzen. Der Ball eignet ist im gesundheitsorientierten Umfeld ein universeller Helfer in Prävention, Therapie und Rehabilitation. Zudem kann er wirkungsvoll auch in der Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik eingesetzt werden. Im Sport- und Fitnessbereich passt er sowohl in den Kursablauf (zum Beispiel beim Pilates oder Yoga), aber auch in das persönliche Training zu Hause. Daheim oder im Büro ist das Multitalent eine gesunde Möglichkeit für den aktiven Sitz. Außerdem kann der Allrounder als Spielball für Kinder eingesetzt werden. Hierfür sind die Bälle auch wegen ihrer vielfältigen, oft knalligen Farben und Designs geeignet, da sie einen hohen Aufforderungscharakter mit sich bringen.Mit dem Gymnastikball ist es möglich, gezielt muskuläre Dysbalancen auszugleichen, indem man schwache Muskeln kräftigt und die verkürzten Partien dehnt. Zudem werden die aufrechte Haltung und der Gleichgewichtssinn geschult. Auch als Entspannungshelfer ist der Pezziball eine im wahrsten Sinne des Wortes runde Sache.Der Ball eignet sich für den Einsatz zu Hause oder im Büro, in Kliniken sowie in Praxen der Ergo- oder Physiotherapie. Er kann in den Sport an Schulen und Kindergärten ebenso eingebunden werden wie in den Kursbetrieb von Yoga- oder Fitnessstudios.Die Nachteile eines hochwertigen Pezziballs sind vergleichsweise gering. Zudem ist der richtige Gebrauch des Balles auch von der Größe abhängig, sodass bei Kindern über die Wachstumszeit hinweg immer wieder ein neuer Ball gekauft werden muss. Auch das notwendige Zubehör wie die Pumpe und gegebenenfalls eine Ballschale müssen erworben werden. Zu den Anschaffungskosten kommt das Problem, den voluminösen Ball in kleinen Wohnungen zu verstauen. Bei vielen Übungen ist es zudem förderlich, trotz des Trainierens zu Hause vorab in einem Kurs oder bei einem Spezialisten die korrekte Übungsausführung zu lernen. Zudem ist der Sitzball nicht für alle Personen geeignet. Bei einer geringen Grundkraft für das Sitzen, bei starken Gleichgewichtsstörungen oder nach einer Gelenks-OP an der Hüfte sollte lieber auf ein anderes Trainingsgerät zurückgegriffen werden.

Weiterführende Lesehinweise

Wer sich näher über den vielseitigen Gymnastikball und seinen Nutzen informieren möchte, kann die Websites der einzelnen Hersteller besuchen oder sucht erste Informationen auf gängigen Internet-Wissensplattformen wie Wikipedia. Informationen über die einzelnen Einsatzbereiche des Balles finden sich in der Fachliteratur (zum Beispiel für Yoga und Pilates oder Schwangerschaftsgymnastik) sowie auf speziellen Internetseiten, unter anderem aus den wichtigen Bereichen Gesundheit, Fitness oder Physiotherapie.Wer sich einen anschaulichen Eindruck von möglichen effektiven Übungen machen will, kann dies über einschlägige Videos tun. Die Plattform Youtube bietet hier eine Menge kostenloser Inspirationen für die eigene Übungspraxis.

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