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Pflege zu Hause

Pflege zu Hause oder im Altenheim

Alt werden möchten bekanntlich viele Menschen. Alt sein möchte eigentlich kaum jemand. Insbesondere dann nicht, wenn das Alter Krankheiten und Einschränkungen in körperlichen und geistigen Bereichen mit sich bringt. Doch irgendwann muss sich fast jeder mal damit beschäftigen. Da ist die Pflege zu Hause die beste Lösung.

Einen nahestehenden Menschen pflegen zu wollen, ist eine individuelle Entscheidung, die großen Einfluss auf den weiteren Lebensverlauf für Pfleger und Pflegebedürftigen nimmt. Deswegen sollte diese gründlich überlegt sein. Wichtig ist dabei die Bereitschaft, der geschwächten Person ihre Eigenständigkeit und die Kontrolle über sich selbst anzugeben. Um ein harmonisches Miteinander bei solch einer entscheidenden Lebensumstellung zu ermöglichen, ist die Bejahung der Frage über den Erhalt der Eigenständigkeit und Selbstkontrolle des umsorgten Menschen von grundlegender Bedeutung.

Manchmal verliert der Kranke im Laufe der Zeit nach und nach die Kontrolle über sich selbst und man erlebt einen Menschen, der früher vielleicht eigenständig und selbstbestimmt war, als geschwächte, hilfsbedürftige Person - eine Situation, die keinesfalls leicht zu akzeptieren ist und die es jedoch zu meistern gilt. Denn einen Menschen in solch einer schwierigen Lebensphase zu begleiten, ist eine edle, anspruchsvolle Aufgabe, die viel Kraft, Empathie und liebevolle rund-um-die-Uhr Bereitschaft erfordert. Wir hoffen Ihnen mit diesem Beratungstext eine Hilfestellung zu leisten, um den häuslichen Pflegealltag praktisch sowie emotional zu erleichtern.

Vorbereitungsphase

Als gute Grundlage in der Vorbereitung auf die neue Situation kann der Besuch eines Kurses für häusliche Krankenpflege dienen. Im Rahmen dessen lernt man die sachgerechte Pflege von Angehörigen in Form von grundlegenden Informationen zur Beobachtung des Kranken, die richtigen Handgriffe inklusive ergonomisches Heben und Umlagern in rückenschonender Form. Wie werden die Pflegehilfsmittel zwecksmäßig eingesetzt etc. Hier bekommen Sie viele wertvolle Tipps, die den Pflegealltag auf praktischer Weise erleichtern.

Der von der Behinderung betroffene Mensch sollte im Pflegeprozess so gut es geht einbezogen werden, er sollte mitwirken - dafür dessen Mithilfe immer liebevoll, aber bestimmt einfordern! Man sollte ihm genügend Raum für Eigeninitiative und Eigenverantwortung lassen. Eine übermäßige Fürsorge, als liebevolle Pflege gemeint und unbemerkt sowie unbeabsichtigt angewendet, kann eine Entmündigung des geschwächten Menschen bedeuten.

Noch wichtig ist für sich als Pflegepartner öfters Freiräume zu schaffen, denn die Pflege erfordert einen zeitlich hohen Aufwand, verbunden mit hoher physischer und psychischer Belastung. Deswegen gilt, regelmäßig Kraftreserven tanken und weitere Hilfspersonen, seien es weitere Angehörige, professionelle Hilfen wie Pflegedienst in der Verhinderungspflege, Heilerziehungspfleger oder auch ein netter Nachbar, der mal das Abendessen macht,  in die Pflege einzubeziehen. Dafür klar und bestimmt um Hilfe bitten.

Pflege zu Hause oder im Pflegeheim?

Wenn das Alter mit seinen Gebrechen aufwartet, dann stellt sich die Frage, wer sich um diese älteren Familienmitglieder kümmert. Da gibt es eigentlich nie DIE richtige Antwort. Die muss tatsächlich immer und in jedem Fall individuell beantwortet werden. Die wesentlichen Alternativen heißen dabei: Soll die Pflege zu Hause stattfinden oder doch im Altenheim? Eine Pflege zu Hause ohne Pflegestufe ist natürlich auch möglich.

Pflege zu Hause – Hilfe zur Selbsthilfe

Diese Frage sollte eigentlich jeder autonom beantworten können, der diese Entscheidung noch treffen kann. Für Angehörige ist die Entscheidung nicht leicht. Pflege zu Hause durch die Angehörigen ist schwer, wenn diese beruflich stark eingebunden sind. Wir helfen, die Pflege zu Hause erleichtern.

Die Trümpfe der heimischen Pflege

Wie auch immer die Entscheidung am Ende aussehen mag – es gibt einen Trumpf der heimischen Pflege. Er besteht darin, sich weiterhin in seiner so vertrauten Umgebung zu bewegen. Durch das familiäre Umfeld bleibt auch der (üblicherweise) liebevolle Charakter der Betreuung erhalten. Dadurch fühlt sich der Betroffene immer noch als Teil der Familie. Wie wäre es mit Pflege zu Hause durch eine Polin mit Erfahrung?

Die Grenzen der Machbarkeit

Ungeachtet dessen sollten die Angehörigen sich gleichwohl darüber im Klaren sein, dass diese Form der Pflege für sie selbst ungleich zeitintensiver ist. Wenn dann die Sicherstellung der Pflege- und Betreuung auf einer Person liegt, dann wird oftmals über die Unterbringung im Heim nachgedacht. Hier findet von vornherein eine ganztätige Rundumversorgung statt. Das entlastet zwar die Angehörigen, es belastet aber oft die Betroffenen, die sich schwer in der ungewohnten Umgebung einfinden können. Die Pflege zu Hause durch Polinnen ist eine hervorragende Lösung.